Im Feindbild vereint: Kurze Anmerkung zu FOR Palestine, BDS und Jugendwiderstand

11.06.2016 Endgame & "LOVEstorm" gemeinsam mit Nazis gegen die Bilderberger

Bei den antifaschistischen Protesten in Köthen am 16.09.2018 gegen den rechten Aufmarsch von „Zukunft Heimat“ haben Teile des Jugendwiderstands die antifaschistische Gegendemo wegen des Bekenntnisses, sich gegen Antisemitismus zu positionieren, angegriffen. Wir teilen dazu den Bericht des Offenen Antifaplenums Halle, möchten aber hinweisen, dass der dem Bericht zur Veranschaulichung angehängte Text, der jüngst bei den Ruhrbaronen erschienen ist und den antisemitisch motivierten Übergriff im Berliner Jockel Biergarten am 12.09.2018 thematisiert, Missverständliches und Fehler enthält, auf die wir an dieser Stelle kurz eingehen möchten.

Im Jockel trat die zur palästinensischen „Friedensaktivistin“ verklärte Manal Tamimi zum Thema „Frauen unter Besatzung“ auf. Manal Tamimi gehört zum selben Terror-Familienclan wie die zur palästinensischen Widerstandsikone stilisierte 17-jährige Ahed Tamimi und ist eine ausgesprochene Judenhasserin, die terroristische Aktionsformen für legitimen Widerstand im Kampf gegen Israel hält. Besucht wurde diese Veranstaltung von vielen, die in autoritären Gruppen wie BDS, FOR Palestine, Jewish Antifa oder Revolution organisiert sind, sich selbst als Linke wahrnehmen, aber immer wieder durch aggressiven Antisemitismus auffallen.

Israelsolidarische AntifaschistInnen, die diese Veranstaltung kritisch begleiten wollten, wurden vom Mao-Club Jugendwiderstand gewalttätig bedroht und attackiert. Die dazugerufene Polizei war mit der Situation vor Ort zuerst überfordert.

In dem Text bei den Ruhrbaronen ist nun zu lesen:

In Berlin wächst zusammen, was zusammen gehört: Die maoistische Schlägertruppe Jugendwiderstand, BDS und Jewish Antifa kooperieren neuerdings.

Zuallererst ist anzumerken, dass es durchaus nicht neu ist, dass diese sektenartigen Politgruppen wie Jugendwiderstand, BDS, FOR Palestine oder auch die Jewish Antifa zusammen agieren. Ihre Strukturen sind vielmehr durchlässig und sie müssen zusammen gedacht werden. Man kann sagen, dass jede dieser Gruppen eine besondere Funktion im gemeinsamen Kampf gegen Israel erfüllt:

Die Jewish Antifa als der legitimierende jüdische Kronzeuge, FOR Palestine als militante PoC, die Kritik an Antisemitismus zu Rassismus umdeuten, BDS als das bürgerliche Lager und der Jugendwiderstand steht trotz der überwiegend erwachsenen männlichen Mitglieder für die kämpferische Jugend. Alle zusammen flankieren sie vorzugsweise die älteren AraberInnen, die sich aus verschiedenen säkularen und religiösen Gruppen rekrutieren.

Desweitern ist anzumerken: Die Veranstaltung im Jockel Biergarten wurde weniger von der Jewish Antifa oder BDS organisiert oder getragen, sondern maßgeblich von Dror Dayan und FOR Palestine. Dayan gab zwar erst kürzlich bekannt, sich aus zeitlichen Gründen von FOR Palestine zurückzuziehen, er hängt aber dennoch mit dieser Gruppe unmittelbar zusammen. Es ist auch Dror Dayan, der Kontakte zur Familie Tamimi pflegt und diese mehrmals besuchte. Dayan, der sich Filmemacher nennt, ist gut vernetzt, umtriebig und seiner Aggressivität wegen bereits bekannt. Ein weiteres nicht minder aggressives Mitglied dieser Gruppe postete auf seiner Facebookseite eine Stellungnahme zu den Geschehnissen im Jockel Biergarten, die mit dem geheimnisvollen Namen „Das Orga-Team hinter der Veranstaltung „Frauen unter Besatzung“ mit Manal Tamimi“ unterzeichnet ist. Es ist dasselbe Schreiben, dass sich auf der Seite „Talk with Manal Tamimi“ findet. In gewohnter Art und Weise wird hier Kritik am Antisemitismus in ein „Beispiel von antipalästinensischem und fremdenfeinlichem Rassismus“ und Faschismus umgedeutet und sich so der Kritik entzogen. Solche Umdeutungstrategien sind insbesondere von Aluhüten, AntisemitInnen und der extremen Rechten bekannt: Eine Opferinszenierung, die darauf zielt, sich gegen jede Kritik zu immunisieren und Gewalt zum Selbstverteidigungsakt zu erheben.

Ein Mitglied von FOR Palestine bei Facebook auf die Frage, was denn im Jockel Biergarten vorgefallen sei. Der Senat hat die Vorwürfe der Drohungen ihrerseits auf Nachfragen der VICE dementiert, sowie es auch schlicht gelogen ist, dass eine „Stürmung“ angekündigt war. Insgesamt illustriert der Urheber hier alle Kritik, in dem er eine Täter-Opfer-Umkehr vornimmt, Faschismus verharmlost und Israel zum absolut Bösen erklärt und dämonisiert.

Es ist also zu beobachten, dass diese Gruppe auf die zunehmende Öffentlichkeit ihrer Aggressivität wegen reagiert und ihr Konzept verändert. Zunehmend vermeiden sie es, für eindeutige Veranstaltungen als FOR Palestine aufzutreten und kreieren dann neue Namen. So wurde hier eine frische Facebook-Seite mit dem Namen „Talk with Tamimi“ aus der Taufe gehoben. Wir haben es hier vielmehr mit einer Verschleierungstaktik zu tun, die darauf zielt, sich dem Fokus der Öffentlichkeit und womöglich einer Strafverfolgung zu entziehen.

Da der Jugendwiderstand sich schon lange in der Rolle einer Kiezmiliz gefällt, wäre es nur logisch, die Leute um Taktikka und Detweiler als Saalschutz einzusetzen. Ob man diese tatsächlich offiziell im Vorfeld einplante oder ob sich das kurzfristig vor Ort ergab, ist dagegen nicht eindeutig.

In der Aggression und Anwendung von Gewalt gab es, anders als bei den Ruhrbaronen suggeriert, keine neue Qualität. Bereits am 1. Mai 2016 griffen Teile dieser Gruppierungen auf extrem aggressive Weise eine kleine israelsolidarische Gruppe in Kreuzberg an, nachdem sie sich gemeinsam auf der 13:00 Uhr Demo des Jugendwiderstands in Neukölln auf das Feindbild „Antideutsche“ eingestimmt hatten.

Ähnliches widerholte sich auf der 1. Mai-Demo 2018 in Kreuzberg:

Auch bei Nakba-Veranstaltungen, an denen alle diese Gruppen teilnehmen, wurden wiederholt JournalistInnen und israelsolidarische AntifaschistInnen angegriffen. Zum Beispiel 2016…

In Berlin-Neukölln versammelten sich rund 150 Personen zu einer Demonstration gegen Israel anlässlich des "Nakba-Tag"….

Gepostet von Theo Schneider – Photography am Sonntag, 15. Mai 2016


oder auch 2017

Detweiler (Jugendwiderstand) und Dror Dayan mit seinem Schild, dass er JournalistInnen und GegendemonstrantInnen entgegenhielt. An diesem Tag erstattete Dayan Anzeige gegen einen Journalisten, von dem er selbst "Nazi" genannt worden sein will. Die Anzeige verlief zwar im Sande, aber die Anzeigenaufnahme dauerte über eine halbe Stunde, womit Dayan erfolgreich die kritische Berichterstattung verhindert hatte @Paul Hanewacker
Detweiler (Jugendwiderstand) mit Kamera und Dror Dayan mit seinem Schild, das er JournalistInnen und GegendemonstrantInnen 2017 beim Nakba-Tag entgegenhielt. An diesem Tag erstattete Dayan Anzeige gegen einen Journalisten, von dem er selbst „Nazi“ genannt worden sein will. Die Anzeige verlief zwar im Sande, aber die Anzeigenaufnahme dauerte über eine halbe Stunde, womit Dayan erfolgreich die kritische Berichterstattung verhindert hatte. @ Paul Hanewacker

Im November 2016 griff die Gruppe FOR Palestine während einer Boykottaktion von BDS Berlin gegen HP eine Gruppe an, die sich „gegen jeden Antisemitismus“ positionierte. Die Polizei ging aber schnell dazwischen und setzte den FOR Palestine-Aktivisten Tarek M. kurzzeitig fest.

BDS Berlin hat am 29.11.2016 erneut zu einer Boykott-Aktion gegen Israel auf dem Alexanderplatz in Berlin aufgerufen….

Gepostet von Friedensdemo-Watch am Freitag, 2. Dezember 2016


Am 21. Januar entblödeten sich die Gruppen „BDS Berlin“ und „Jewish Antifa“ nicht, sich dem Women’s March 2018 mit eigenem Thema anzuschließen und dort einen separat laufenden „International Feminist Block to Free Ahed Tamimi“ zu bilden. Aus diesem Block schallten dann Parolen wie „Free, Free Palestine“ oder auch „From the river to the sea, Palestine will be free”. Was solche Parolen und Schilder mit Inhalten wie „Soldaten sind Frauen-Mörder, auch in Israel“ auf dem Women’s March 2018 zu suchen hatten, blieb ihr Geheimnis.

Im April 2018 versuchten die Jugendwiderständler Taktikka und Detweiler am Rande einer antisemitischen Demonstration zu der BDS aufgerufen hatte, zwei JournalistInnen abzufangen und anzugreifen. Ein weiterer Journalist, der die Szene zufällig beobachtet hatte, reagierte schnell und lud die beiden in sein Auto ein, das er ganz in der Nähe geparkt hatte. Taktikka und Detweiler fotografierten das Kennzeichen des Fahrzeugs ab und versuchten sich noch an den Türen des Fahrzeugs zu schaffen zu machen, wurden dabei aber von der Polizei überrascht.

Am besagten Abend im Jockel waren auch noch Leute von „Revolution“ zugegen. In der Vergangenheit demonstrierten alle genannten Gruppen auch immer wieder zusammen mit R.I.O./Klasse gegen Klasse. Und das trotz eines tätlichen Angriffs vom Jugendwiderstand auf die sich als TrotzkistInnen verstehenden R.I.O.-Leute und der wiederholten Herabsetzung ihres bekanntesten Vertreters. Dieser wird regelmäßig verbal und auf Facebook von verschiedenen Jugendwiderständlern homophob beleidigt und herabgewürdigt.

Es zeigt sich immer wieder deutlich: Diese Gruppen gehören schon lange zusammen und obwohl sie sich untereinander in vielem uneinig sind, profitieren sie voneinander. Im antiimperialistischen Weltbild, das mit einem regressiven Antikapitalismus und Antisemitismus einhergeht, sind sie im Feindbild Israel fest zusammengeschweißt. Dabei ist Gewalt ein probates Mittel, um politische GegnerInnen einzuschüchtern. Opfer sind häufig dokumentierende JournalistInnen und andere linke Gruppen oder auch Einzelpersonen, die pauschal als ZionistInnen und Antideutsche markiert werden.

Antisemitische Vorfälle auf der Antifa-Demo „Rassistische Hetzjagden verhindern, bevor sie passieren!“ am 16.09.18 in…

Gepostet von Offenes Antifaplenum Halle am Freitag, 21. September 2018


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Antiimperialistische 13 Uhr-Mai-Demo in Berlin Neukölln: Politsekten vereint im Hass auf Israel

In ihrem Aufruf zum 1. Mai benutzt der Jugendwiderstand nicht nur entmenschlichende Sprache, er bedient sich auch einem…

Gepostet von Friedensdemo-Watch am Samstag, 28. April 2018

#BDS #ForPalestine #Dror Dayan und #BerlinAgainstPinkwashing

Arte lässt Nahostdokus von der Israelboykottbewegung machen

 

 


Arte lässt Nahostdokus von der Israelboykottbewegung machen

Was den Qualitätsstandards von Arte entspricht

Nachdem die Dokumentation über Antisemitismus „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Arte und dem WDR erst nicht ausgestrahlt werden sollte und dann nur mit Warnhinweisen, Diskussionsrunden und einem Faktencheck den Weg in die öffentlich-rechtlichen fand, zeigt Arte zur Zeit ganz selbstverständlich eine Reportage mit dem Titel „Gaza: Ist das ein Leben?“. Dort ist die Rede vom „Angriff Israels auf Gaza mit 2100 Toten“, dem „brutalste[n] Angriff Israels auf das palästinensische Volk seit 1967, als Israel den Gazastreifen besetzte“ und von „jahrzehntelanger Besatzung“. Dass die Militäroperation Israels gegen die Hamas 2014 eine Reaktion auf Angriffe der Hamas gegen Israel war, wird bei Arte genauso selbstverständlich verschwiegen wie die Tatsache, dass dem Sechstagekrieg Vernichtungsdrohungen und Mobilisierungen seitens der arabischen Staaten vorausgegangen waren.

Die von Arte angegebene Zahl der Toten basiert auf Zahlen der UN, Arte verschweigt aber, dass in dieser Zahl Kombattanten mit inbegriffen sind. Ebenso wird verschwiegen, dass die Hamas Zivilisten als menschliche Schutzschilde einsetzte und immer noch einsetzt, während Israel versuchte, Zivilisten durch Vorwarnungen von militärischen Zielen weg zu bewegen.

Bei der Blockade des Gazastreifens von einer „Besatzung“ zu reden erscheint ebenfalls fragwürdig, wenn man bedenkt, dass es dort keine israelischen Soldaten gibt. Das Gebiet befindet sich unter der Kontrolle der Hamas. Auch ist Israel nicht allein für die Blockade verantwortlich, ein Blick auf eine Landkarte genügt um zu wissen, dass der Gazastreifen auch an Ägypten grenzt. Israel begründet die strengen Einfuhrkontrollen mit der Herrschaft der Hamas über den Gazastreifen, die Israel wiederholt angriff. Die Blockade wurde in der Vergangenheit mal gelockert und mal intensiviert, je nachdem wie gefährlich die Situation gerade war. Ägypten begründet die Blockade ähnlich, man wolle die Hamas nicht anerkennen und damit die Autorität der palästinensischen Autonomiebehörde untergraben. Zumindest über die ägyptischen Blockademaßnahmen zeigte sich sogar Palästinenserpräsident Abbas in der Vergangenheit erfreut. Gegen Schmuggeltunnel der Hamas gab es sogar gemeinsame Aktionen seitens Ägyptens und der Autonomiebehörde.

Immer wieder ist in der Reportage auch die Rede von einer knappen Stromversorgung des Gazastreifens, die der reinen Willkür Israels geschuldet sei. Verschwiegen wird dabei, dass Israel den Strom auf Bitten der palästinensischen Autonomiebehörde unter Mahmud Abbas limitierte, welche für das Zahlen der Stromrechnung verantwortlich ist. Die Autonomiebehörde wollte damit Druck auf die Hamas ausüben.

Die Doku über Antisemitismus wollte Arte angeblich wegen journalistischer Mängel nicht zeigen. Moniert wurde u.a. dass die Auswahl der Interviewpartner einseitig gewesen sei und von kritisierten NGOs keine Stellungnahme eingeholt wurde. In der nun ausgestrahlten Doku über Gaza kommt kein einziger israelischer Offizieller zu Wort.

Wirft man einen Blick auf die Autorin der bei Arte ohne Probleme ausgestrahlten Gaza-Dokumentation, Anne Paq, verwundert diese Einseitigkeit nicht. Diese schreibt nicht nur für „The Electronic Intifada“, einem Medium an dessen journalistischer Ausgewogenheit schon der Name zweifeln lässt, sie ist auch bestens mit antiisraelischen Gruppen wie Berlin against Pinkwashing, „Jewish Antifa Berlin“, BDS Berlin und F.O.R.-Palestine vernetzt, die sich allesamt für die Vernichtungs Israels einsetzen. Desweiteren ist Anne Paq Fotografin des Kollektivs Active Stills, deren Bilder wieder die Kampagnen von „Berlin against Pink washing„, F.O.R. Palestine und BDS propagandistisch begleiten und die sich in ihrer Selbstdarstellung bereits eindeutig antiisraelisch positionieren.

Die hier besprochene Doku war nicht Paqs erste Arbeit mit Arte. Bei einer früheren, thematisch fast identischen Koproduktion, war auch der F.O.R. Palestine-Aktivist und Filmemacher Dror Dayan mit im Boot. Vorgestellt wurde diese Reportage dann auch auf einer internen F.O.R. Palestine Veranstaltung. Bei F.O.R. Palestine handelt es sich um eine sehr aggressive Gruppe, die bereits in ihrem Motto „For One State and Return in Palestine“ sehr deutlich werden lässt, dass es ihnen alleine um die Vernichtung Israels geht. In Berlin fallen sie immer wieder durch gewalttätige Übergriffe auf israelsolidarische Menschen auf, die von ihnen pauschal als „Antideutsche“ markiert werden.

Wir kommen nicht umhin, festzustellen, dass bei Arte offensichtlich ganz verschiedene Standards gelten, je nachdem ob man kritisch über Antisemitismus berichten will oder ob es um „legitime Israelkritik“ geht.

P.S. Da dieser Beitrag mittlerweile von rassistischen „Lügenpresse“-Schreiern für Wahlkampfzwecke instrumentalisiert wird, die sich selbst als Kämpfer gegen Antisemitismus inszenieren wollen, sei darauf hingewiesen, dass der Zentralrat der Juden in Deutschland sich regelmäßig mehr als kritisch zur AfD geäußert hat.

 

 

Antiimperialistische 13 Uhr-Mai-Demo in Berlin Neukölln: Politsekten vereint im Hass auf Israel

Der Fall Roldán Mendívil

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„Am Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin lehrt eine Dozentin, die Israel für ein Kolonialprojekt europäischer Juden hält, den palästinensischen Terror verharmlost und auch sonst in Wort und Tat einiges unternimmt, um den jüdischen Staat zu delegitimieren. Dazu zählen unter anderem die Verteidigung einer antisemitischen Politsekte und die Beteiligung an einem Musikvideo, in dem Israel und seine Unterstützer attackiert werden“, schreibt Alex Feuerherdt am 10.01.2017 in Mena-Watch.

Gemeint ist Eleonora Roldán Mendívil, die dem BDS nahesteht und sich an der Realisierung des Musikvideos der Rapperin Thawra und ihres Kollegen Kaveh beteiligte, das sich bereits im Titel „Antideutsche/Tahya Falastin“ eindeutig positioniert.

Wir haben Roldán Mendívil nun in einem Video der Neuköllner 13:00 Uhr Demo des 1. Mai 2016 entdeckt, wo sie ein Stück der Rapperin Thawra singend und tanzend begleitet und am Beginn auch dabei zu sehen ist, wie sie lauthals eine Intifada fordert. Zu sehen ist ebenfalls, wie sich Thawra unter Jubel mit BDS und F.O.R. Palestine solidarisiert und Gewalt gegen sogenannte Antideutsche legitimiert, womit sie den schweren antisemitischen Übergriff auf eine israelsolidarische Gruppe aus den Reihen eben jener Gruppen am Abend desselben Tages fast vorwegzunehmen schien.

"Am Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin lehrt eine Dozentin, die Israel für ein Kolonialprojekt europäischer Juden hält, den palästinensischen Terror verharmlost und auch sonst in Wort und Tat einiges unternimmt, um den jüdischen Staat zu delegitimieren. Dazu zählen unter anderem die Verteidigung einer antisemitischen Politsekte und die Beteiligung an einem Musikvideo, in dem Israel und seine Unterstützer attackiert werden", schreibt Alex Feuerherdt am 10.01.2017 in Mena-Watch [1].Gemeint ist Eleonora Roldán Mendívil, die dem BDS nahesteht und sich an der Realisierung des Musikvideos der Rapperin Thawra und ihres Kollegen Kaveh beteiligte, das sich bereits im Titel „Antideutsche/Tahya Falastin“ eindeutig positioniert.Wir haben Roldán Mendívil nun in einem Video der Neuköllner 13:00 Uhr Demo des 1. Mai 2016 entdeckt, wo sie ein Stück von Thawra singend und tanzend begleitet und am Beginn auch dabei zu sehen ist, wie sie lauthals eine Intifada fordert. Zu sehen ist ebenfalls, wie sich Thawra unter Jubel mit BDS und F.O.R. Palestine solidarisiert und Gewalt gegen sogenannte Antideutsche legitimiert, womit sie den antisemitischen Übergriff auf eine israelsolidarische Gruppe aus den Reihen eben jener Gruppen am Abend desselben Tages fast vorwegzunehmen schien [2].Bei der 13:00 Uhr Mai-Demo handelte es sich insgesamt um eine äußert fragwürdige Veranstaltung, die von der ewig gestrigen antisemitischen Schlägertruppe Jugendwiderstand (JW) organisiert wurde. Diese Gruppe ist politisch bei Mao und Stalin hängengeblieben und träumt davon, einen "Volkskrieg für den Sozialismus" gegen die weltweiten Unterdrücker loszutreten. Mit der 13:00 Uhr Mai-Demo unternahmen der Jugendwiderstand den Versuch, an die Kreuzberger 13:00 Uhr Mai-Demos der 1990er Jahre anzuknüpfen, die von der berüchtigten maoistisch – stalinistisch geprägten Berliner Gruppe "Revolutionäre Kommunisten“ (RK) als Abspaltung der alljährlichen Mai Demo ausgeführt wurden. Diese Gruppe bekannte sich in den 1990er Jahren zu der peruanischen Terror-Gruppe "Der Leuchtende Pfad" und deren Führer Abimael Guzman, auch bekannt als Presidente Gonzalo. Die Gruppe begann dann auch verstärkt als Teil der weltweiten Vernetzungsorganisation „Revolutionary International Movement“ (RIM) aufzutreten, was dazu führte, dass sie bis heute verkürzt als RIM bezeichnet wird. Die Gruppe RK/RIM war in dieser Zeit für gewalttätige Übergriffe, teilweise mit Schwerverletzten, verantwortlich. Ihre Überreste findet man heute unter dem Namen „Antizionistische Aktion“.Das Motto der 2016 neu aufgelegten 13:00 Uhr Mai-Demo war in mehr oder weniger merkwürdiger Analogie zum ewigen Nazi-Motto „Deutsche wehrt euch!“, „Neuköllner wehrt euch!“. Davon angezogen wurden dann auch weitere antisemitische Politsekten, darunter die heute mit dem Jugendwiderstand zerstrittene Gruppe RIO, aber auch BDS Berlin, F.O.R. Palestine, sowie die "Antikapitalistische Nichtweiße Gruppe im Aufbau", als deren Mitglied und Rednerin Eleonora Roldán Mendívil auftrat.Zwei Fotostrecken, die den Charakter der Jugendwiderstand Mai-Demo dokumentieren, sind bei Flickr zu finden. [3] Mittlerweile hat Alex Feuerherdt auf twitter öffentlich gemacht, dass Roldán Mendívil vorerst von ihrem Lehrauftrag entbunden wurde und die Vorwürfe geprüft werden [4].Auch die Berliner Zeitung hat am 11.01.17 über den Fall Roldán Mendívil berichtet [5].[1] http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/berlin-antiisraelische-aktivistin-als-politik-dozentin/[2] https://www.youtube.com/watch?v=f-_tWK6stMQ [3] https://www.flickr.com/photos/recherche-netzwerk-berlin/albums/72157667785340092/with/26223934223/ https://www.flickr.com/photos/paulhanewacker/albums/72157665598010323[4] https://twitter.com/LizasWelt/status/818770597765320708[5] http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fu-berlin-studierende-werfen-lehrbeauftragter-antisemitismus-vor-25519448?dmcid=sm_fb_p

Gepostet von Friedensdemo-Watch am Donnerstag, 12. Januar 2017

Die 13:00 Uhr-Mai-Demo und der Jugendwiderstand

Bei der 13:00 Uhr Mai-Demo handelte es sich insgesamt um eine äußert fragwürdige Veranstaltung, die von der ewig gestrigen antisemitischen Schlägertruppe Jugendwiderstand (JW) organisiert wurde.
Diese Gruppe ist politisch bei Mao und Stalin hängengeblieben und träumt davon, einen „Volkskrieg für den Sozialismus“ und gegen die weltweiten Unterdrücker loszutreten, als deren Stellvertreter hauptsächlich Israel und die USA als die großen Feinde des hart arbeitenden Volkes herhalten müssen.

Mit der 13:00 Uhr Mai-Demo unternahm der Jugendwiderstand den Versuch, an die Kreuzberger 13:00 Uhr Mai-Demos der 1990er Jahre anzuknüpfen, die von der berüchtigten maoistisch – stalinistisch geprägten Berliner Gruppe „Revolutionäre Kommunisten“ (RK) als Abspaltung der alljährlichen Mai-Demo ausgeführt wurden. Diese Gruppe bekannte sich zu der peruanischen Terror-Gruppe „Der Leuchtende Pfad“ und deren Führer Abimael Guzman, auch bekannt als Presidente Gonzalo.

Die Revolutionären Kommunisten begannen dann auch verstärkt als Teil der weltweiten Vernetzungsorganisation „Revolutionary International Movement“ (RIM) aufzutreten, was dazu führte, dass sie bis heute verkürzt als RIM bezeichnet werden. Die Gruppe RK/RIM war in dieser Zeit für gewalttätige Übergriffe, teilweise mit Schwerverletzten, verantwortlich. Ihre Überreste findet man heute unter dem Namen „Antizionistische Aktion“ womit diese den Namen und das Programm einer neonazistischen Gruppierung der 1980er und 1990er Jahren übernommen haben. Die Antizionistische Aktion (AZA) war nämlich ein Projekt des Neonazis Michael Kühnen.

Das Motto der 2016 neu vom Jugendwiderstand aufgelegten 13:00 Uhr Mai-Demo lautete ebenfalls in merkwürdiger Analogie zum ewigen Nazi-Motto „Deutsche wehrt euch!“, „Neuköllner wehrt euch!“. Davon angezogen wurden dann auch weitere antisemitische Politsekten, darunter die heute mit dem Jugendwiderstand zerstrittene Gruppe RIO, aber auch BDS Berlin, F.O.R. Palestine, sowie die „Antikapitalistische Nichtweiße Gruppe im Aufbau“, als deren Mitglied und Rednerin Eleonora Roldán Mendívil auftrat.

Zwei Fotostrecken, die den Charakter der Jugendwiderstand Mai-Demo dokumentieren, sind bei Flickr zu finden, hier und hier.

Mittlerweile hat Alex Feuerherdt auf twitter öffentlich gemacht, dass Roldán Mendívil vorerst von ihrem Lehrauftrag entbunden wurde und die Vorwürfe geprüft werden.

Auch die Berliner Zeitung hat am 11.01.17 über den Fall Roldán Mendívil berichtet.

BDS-Kampagne ist auch für Neonazis attraktiv

25.08.2016 BDS Berlin ruft zum Boykott von Sodastream auf

Wie wir bereits am 29.08.2016 berichteten, hat die Berliner Sektion der internationalen Kampagne „Boycott, Divestment and Sanctions“ BDS am 25.08.2016 am Alexanderplatz vor der Galeria Kaufhof erneut eine Aktion mit dem Aufruf die israelische Marke SodaStream zu boykottieren, durchgeführt. Der BDS fordert seit Jahren alles israelische und jüdische komplett zu boykottieren, sehen sie in ihrer einseitigen Logik doch in Israel einen einzigen Terrorstaat, der das Land der PalästinenserInnen raube und durch kolonialrassistische Praktiken unterdrückt halte. So wird immer wieder auch von einer Apartheidspolitik und einem Genozid am Volke der PalästinerInnen gesprochen, was schon aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahl in der Region absurd ist. Denkt man die Logik der BDS-Forderungen zu Ende, zielt diese Kampagne in der Konsequenz auf die komplette Vernichtung des jüdischen Staates ab, weshalb der BDS nicht nur von ExpertInnen als antisemitisch klassifiziert wird, sondern auch unter PalästinenserInnen  umstritten ist. 

In der Logik des Hasses auf Israel und des offenen Antisemitismus wird BDS auch für die extreme Rechte interessant. So auch am Donnerstag bei der Boykottaktion auf dem Alexanderplatz:
Mitten unter den ca. 15 BDS-AktivistInnen befand sich auch der Neonazi Marc Kluge und hielt ein Transparent mit der Aufschrift „Ich boykottiere Israel – nicht die Juden; Rassismus tötet“ in den Händen, später war er sogar am offiziellen  Kampagnen Transparent „Boycott Sodastream“ zu sehen.
Marc Kluge wohnt seit einigen Jahren in Berlin,  ist aber ursprünglich aus Wernigerode und hat einen eindeutig neonazistischen Hintergrund.  In Wernigerode war er nicht nur jahrelang in der NS-Hardcoreszene unterwegs, er war auch Mitglied der „Jungen Nationaldemokraten“, der offiziellen Jugendorganisation der NPD.  Im Jahr 2007 ließ er sich dann zu den Kreistagswahlen in Wernigerode für die NPD als Kandidat aufstellen. Marc Kluge betreibt Kampfsport und boxte 2012 für die Sportgemeinschaft „Stahl Blankenburg“, die offensichtlich keine Probleme mit Neonazis hat und deswegen auch in der Kritik stand. Zeitweise gehörte Marc Kluge auch zur neonazistischen Security- und Ordnergruppe „Selbstschutz Sachsen-Anhalt“ (SS-SA), die schon in ihrem Namenskürzel einen deutlichen Bezug zum NS hergestellt.
Kluge ist Veganer und auch in der Tier-Rechts-Szene aktiv, die traditionell interessant für alle möglichen SchwurblerInnen, GeschichtsrevisionistInnen und AnhängerInnen des extrem rechten Spektrums ist. Als Anhänger einer Querfrontstrategie versucht er immer wieder an linke Inhalte und Symbolik anzudocken. So war er im Jahr 2009 häufiger an Aktionen der Querfront-Nazis der „Sozialrevolutionären Aktion Mitte“ (SAM) aus Sachsen-Anhalt beteiligt, einer Gruppe die zum „Netzwerk sozialistische Nation“ (NWSN) gehörte, deren Ziel der Nationale Sozialismus war.*
Am 05.09.2009 tauchte Kluge mit der Kameradschaft SAM auf einer großen Anti-Atom-Demo am Berliner Hauptbahnhof auf, sie wurden dort aber mißtrauisch beäugt und von entschlossenen Leuten weggeschickt. Da am gleichen Tag auch Jürgen Elsässer in Berlin-Mitte eine Anti-EU-Demo veranstaltete, schlossen sie sich dann dort an. Thematisch waren sie dort auch besser aufgehoben, denn Elsässers Fixierung auf den Nationalstaat und seine Ablehnung eines „internationalen Finanzkapitals“ sind grundsätzlich eine Einladung für NationalistInnen und AntisemitInnen jeglicher Couleur [1].
Charakteristisch für die von Kluge propagierte völkisch, rassistische Querfront ist ein Ideologie-Mix aus nationalrevolutionären/nationalbolschewistischen Klassikern, Marx, Lenin und Anarchosyndikalismus, gepaart mit Argumenten des linken NSDAP-Flügels. Mit diesem Ideologie-Mix im  Hinterkopf versucht der gefestigte Neonazi Marc Kluge immer wieder an vermeintlich linke, rechtsoffene  antiimperialistische Veranstaltungen und Veranstaltungen der  Bürger*innenprotestbewegungen anzudocken. 

Am 12.01.2013 beteiligte sich Marc Kluge dann wiederum am neonazistischen „Trauermarsch“ in Magdeburg, der seit 1999 anlässlich der Bombardierung der Stadt vom 16.01.1945 jährlich stattfindet.
Seitdem Kluge nun in Berlin lebt, ist er auch dort immer wieder mal auf vermeintlich linken Veranstaltungen zu sehen. Beispielsweise trat er am 11.07.2014 auf einer Pro-Palästina-Kundgebung  neben Annette Groth (Die Linke) mit einer eigenen Rede auf. Unter anderen sagte er dort bereits in absoluter Analogie auf die BDS-Kampagne: „Hiermit rufe ich zum Boykott aller israelischen Produkte auf und zum Boykott all derer Konzerne, die diese Aggressionspolitik der israelischen Regierung unterstützen.“
Einen Monat später, am 30.08.2014, war er dann mit zwei Akteuren seiner Kameradschaft mit einem eigenen Transparent auf der „Freiheit statt Angst“- Demo zu sehen.

 

0279 KopieAm 31.10.2015 dann veranstaltete der „Verband Syrischer Studenten in Deutschland“ eine „Demonstration zur Unterstützung der Syrischen Arabischen Republik und der Russischen Föderation im Kampf gegen Terrorismus in Syrien“. Unter den 300 TeilnehmerInnen war auch Marc Kluge am Transparent der „Antiimperialistischen Aktion“ auszumachen.

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Am 16.12.2015 wiederum trat Kluge dann in Oranienburg zum Jahrestag des rassistischen „Abendspaziergangs Nein-zum-Heim“ als Redner auf. In Wernigerode ist Kluge derzeit zudem aktiv bemüht eine Anti- TTIP Demo zu installieren und auszurichten.
Wenn man sich noch einmal vor Augen führt, wie unnachgiebig die BDSlerInnen ihren Israelhass ausleben und propagieren, ist es wenig erstaunlich, dass nun auch Neonazis durch diese offene Tür des Antisemitismus eintreten. 
Vor diesem Hintergrund ist der Beschlusses linker Gruppen, wie z.B. Interventionistische Linke, BDS und andere antisemitische Gruppen im Vorbereitungsbündnis zur „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ in Berlin aufzunehmen, noch krasser zu werten. Die Blindheit für Antisemitismus und einem damit verbundenen regressiven Antikapitalismus in linken Gruppen fungiert als Schnittstelle ins offen nationalistische Lager und lädt Neonazis geradezu ein.

*Um Irritationen zu vermeiden sei an dieser Stelle bemerkt, dass SAM und NWSN nicht mehr aktiv sind und sich aufgelöst haben.

Das hässliche Gesicht des BDS

25.08.2016 BDS Berlin ruft zum Boykott von Sodastream auf

Am Donnerstag, den 25.08.2016, rief BDS Berlin zu einer Boykott-Aktion gegen die Marke SodaStream vor der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz in Berlin auf. Mit Trommelwirbel versuchten die Aktivisten die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zu ziehen, um ihnen Flugblätter in die Hände zu drücken, die die Marke als kolonialrassistisch verunglimpften.
Insgesamt fanden sich in etwa 15 Aktivisten vor der Galeria ein und hielten den Passanten Schilder mit verschiedenen Aufschriften, wie zum Beispiel „Apartheid und Landraub – Made in Israel – darf sich nicht lohnen; boykottiert SodaStream“ entgegen. Auch ein Transparent, auf dem zu lesen war, „Ich boykottiere Israel – nicht die Juden; Rassismus tötet“ war vorhanden.
Gegenüber dieser Kundgebung hatte sich eine israelsolidarische Gruppe eingefunden, deren Teilnehmer in Einzelaktionen in das Kaufhaus liefen, um gut sichtbar mit Produkten von SodaStream das Kaufhaus wieder zu verlassen.
Während der Veranstaltung kam es zu mehreren Zwischenfällen: Zwei Teilnehmer der Boykott-Aktion positionierten sich genau vor die israelsolidarische Gruppe und riefen ihnen immer wieder „Kindermörder“, „Faschisten“ und „Hurensöhne“ zu, während sie die Distanz zu ihnen immer weiter verringerten. Als sie sich ihnen bis auf ein paar Armlängen genähert hatten, schritt die Polizei dazwischen und forderte sie auf, wieder in ihre Reihen zurückzukehren.
Daneben probierten zwei jüngere Teilnehmer eine kleine Fahne Israels anzuzünden, was aber aufgrund der Windverhältnisse und der zu kleinen Flamme nicht funktionieren wollte. Nach mehreren erfolglosen Versuchen zerrissen sie das Fähnchen, um die Einzelstücke der Gegengruppe vor die Füße zu werfen.“
Update: Mittlerweile konnten wir feststellen, dass sich dem Boykottaufruf auch ein Neonazi angeschlossen hatte. Dazu hier mehr.

25.08.2016 BDS Berlin ruft zum Boykott von Sodastream auf

Der BDS ist eine Internationale Kampagne, die zum grundlegenden Boykott Israels, seinen BürgerInnen und VertreterInnen aufruft. Wenn in der Agenda des BDS auch beschönigend von einem Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge die Sprache ist, geht es ihnen einzig und allein um die Zerschlagung des „zionistischen Staates“. Rhetorisch greift BDS auf Umwegskommunikation zurück. Dabei wird auch ein verkürzter Antikapitalismus bedient, der sich auf antisemitische Stereotype stützt. Doppelstandards und eine geradezu perfide Fokussierung auf Israel als den Terrorstaat schlechthin, sind kennzeichnend. Insgesamt bezieht sich der BDS auf die erfolgreiche Anti-Apartheid-Kampagne gegen Südafrika und konstruiert zur eigenen Legitimierung einen unzulässigen Vergleich zwischen dem damaligen Südafrika und der heuten Situation in Israel/Palästina. Samuel Salzborn stellt außerdem fest, dass BDS die NS-Parole „Kauft nicht beim Juden“ mit dem Ersatz Israel reaktiviere. Betroffen von Boykottaktionen des BDS sind daher immer wieder auch jüdische Künstler*innen, Sportler*innen und Wissenschaftler*innen.
Das hässliche Gesicht der BDS-Kampagne wurde auch am Donnerstag in Berlin wieder sichtbar. Sowohl die Männer, die die israelsolidarische Gruppe mit „Kindermörder“ beschimpften, als auch die Jungs, die versuchten das kleine Fähnchen anzuzünden, wurden nach ihren Aktionen in den Reihen der BDS-Aktivisten mit Lachen empfangen.

Lesenswert zum BDS: Israel-Boykott/ Einladung zum Hass in der FAZ

25.08.2016 BDS Berlin ruft zum Boykott von Sodastream auf

25.08.2016 BDS Berlin ruft zum Boykott von Sodastream auf

25.08.2016 BDS Berlin ruft zum Boykott von Sodastream auf

 

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#BDS #ForPalestine #Dror Dayan und #BerlinAgainstPinkwashing

*#BDS #ForPalestine #BerlinAgainstPinkwashingWie bereits berichtet versuchte zum Beginn der diesjährigen Berliner Christopher-Street-Day Parade eine Gruppe, die sich selbst "Berlin Against Pinkwashing" nennt, die Ansprache des Gesandten der israelischen Botschaft zu verhindern [1].Über die missglückte Störaktion beim Berliner CSD schrieb Markus Bernhardt in der Jungen Welt: "Zu unschönen Szenen kam es unterdessen am Rande einer Protestaktion des Zusammenschlusses "Berlin gegen Pinkwashing", der maßgeblich von linken, aus Israel stammenden Lesben und Schwulen initiiert wurde [2].Dieser Darstellung muss man widersprechen, denn unter den Teilnehmer*innen dieser Aktion befanden sich zahlreiche Aktivist*innen der Gruppen F.O.R. Palestine und aus dem Umfeld des BDS-Berlin.Seit Monaten schon greifen diese Leute mit ihrer antizionistischen Propaganda Menschen an, die sich gegen Antisemitismus und für Israel einsetzen. Dabei schrecken diese Gruppierungen auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück. Als eine anführende Person gegen den Berliner CSD fiel neben einigen anderen Aktivisten aus diesem Spektrum auch der Filmemacher Dror Dayan auf.Dror Dayan ist Anmelder der israelfeindlichen Website F.O.R. Palestine und Gründungsmitglied selbiger Initiative. Er ist mit seinen Leuten immer wieder Teil von Aktionen, die Hass auf Israel schüren. So nahm er beispielsweise am 23. August 2014 an einer antisemitischen Islamisten-Demonstration anlässlich des Gazakonflikts teil (siehe Video: min. 00:20 – 00:32 & min. 01:04-01:14). Bei diesem Aufmarsch, der von der Salafistencrew um den früheren Terroristen und heutigen Salafisten Bernhard Falk [3] "angeführt" wurde, riefen die Teilnehmenden immer wieder antisemitische Parolen, wie z.B. "Kindermörder Israel", "Babymörder Israel", etc. Weder diese noch die judenfeindlichen Kreidemalereien (Davidstern = Mörder, Teufelsgesicht mit Davidstern, Kindermörder Israel) der Demonstrant*innen hielten Dror Dayan, der sich selbst wohl als Linker betrachtet, davon ab, sich diesem Aufmarsch anzuschließen.Ignoranz und Verharmlosung scheinen bei Dayan Programm zu sein.Über die Männer, die vor der Berliner Aufführung seines Films im Kino Moviemento am 4.3.2016 an einer antisemitischen Kundgebung teilnahmen und später den "Deutschen Gruß" zeigten, sagte er ausweichend: "Das wurde unserer Veranstaltung zugerechnet, war aber eindeutig nicht vor dem Kino." [4]Benjamin Netanyahu nannte Dror Dayan auf einer Kundgebung am 21. Oktober 2015 via Plakat einen Kriegsverbrecher und Holocaustleugner [5]. Jenseits dessen, dass sich eine solche Behauptung wahrscheinlich an der Grenze zur Strafbarkeit bewegt – Dayan wurde bei diesem Protest in Gewahrsam genommen – stellt sich der Filmemacher mit seinen Aussagen in eine Reihe mit den Hetzreden von offen rechten Vertretern. Ihre Schnittmengen liegen in dem auf Umwegkommunikation ausgelegten anti-israelischem bzw. anti-zionistischem Antisemitismus, der in Wahrheit Juden und Judentum meint. Besonders deutlich wird dies, wenn beispielsweise Curd Schumacher, Redner bei diversen rechten Demonstrationen nicht mehr vom "jüdischen Großkapital", sondern vom "internationalen zionistischen Großkapital" spricht [6].[1] https://www.facebook.com/friedensdemowatch/videos/1072451079475814/[2] http://www.jungewelt.de/2016/07-25/015.php[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Falk_(AIZ)[4] Interview mit Dror Dayan, erschienen jeweils am 09.03.2016 in „Klasse gegen Klasse“ und in „Die Freiheitsliebe“, so viel dazu! [5] siehe den angehängten 1. Kommentar in diesem Posting: https://www.facebook.com/friedensdemowatch/videos/1072972176090371/?comment_id=1073052652748990&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R%22%7D[6] https://www.facebook.com/friedensdemowatch/videos/1033375390050050/

Gepostet von Friedensdemo-Watch am Mittwoch, 27. Juli 2016


Wie bereits berichtet versuchte zum Beginn der diesjährigen Berliner Christopher-Street-Day Parade eine Gruppe, die sich selbst „Berlin Against Pinkwashing“ nennt, die Ansprache des Gesandten der israelischen Botschaft zu verhindern.

Über die missglückte Störaktion beim Berliner CSD schrieb Markus Bernhardt in der Jungen Welt:

Zu unschönen Szenen kam es unterdessen am Rande einer Protestaktion des Zusammenschlusses „Berlin gegen Pinkwashing“, der maßgeblich von linken, aus Israel stammenden Lesben und Schwulen initiiert wurde.

Dieser Darstellung muss man laut widersprechen, denn unter den Teilnehmer*innen dieser Aktion befanden sich zahlreiche Aktivist*innen aus dem Umfeld der Israel-Boykottbewegung, insbesondere F.O.R. Palestine und BDS-Berlin.

Seit Monaten schon greifen diese Leute mit ihrer antizionistischen Propaganda Menschen an, die sich gegen Antisemitismus und für Israel einsetzen. Dabei schrecken diese Gruppierungen auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück. Als eine anführende Person gegen den Berliner CSD fiel neben einigen anderen Aktivist*innen aus diesem Spektrum auch der Filmemacher Dror Dayan auf.

Dror Dayan, der selbst Jude ist und auf groteske Art und Weise meint, eine Deutungshoheit zu besitzen, die für alle Juden gilt, ist Anmelder der israelfeindlichen Website F.O.R. Palestine und Gründungsmitglied selbiger Initiative. Er ist mit seinen Leuten immer wieder Teil von Aktionen, die Hass auf Israel schüren. So nahm er beispielsweise am 23. August 2014 an einer antisemitischen Islamisten-Demonstration anlässlich des Gazakonflikts teil (siehe im obigen Video: min. 00:20 – 00:32 & min. 01:04-01:14). Bei diesem Aufmarsch, der von der Salafistencrew um den früheren Terroristen und heutigen Salafisten Bernhard Falk „angeführt“ wurde, riefen die Teilnehmenden immer wieder antisemitische Parolen, wie z.B. „Kindermörder Israel“, „Babymörder Israel“, etc. Weder diese noch die judenfeindlichen Kreidemalereien (Davidstern = Mörder, Teufelsgesicht mit Davidstern, Kindermörder Israel, siehe Video) der Demonstrant*innen hielten Dror Dayan, der sich selbst wohl als Linker betrachtet, davon ab, sich diesem Aufmarsch anzuschließen.

Ignoranz und Verharmlosung scheinen bei Dror Dayan Programm zu sein.
Über die Männer, die vor der Berliner Aufführung seines Films im Kino Moviemento am 04.03.2016 an einer antisemitischen Kundgebung teilnahmen und später den „Hitlergruß“ zeigten, sagte er im Interview mit Wladek Flakin (Klasse gegen Klasse/ RIO) ausweichend:

Das wurde unserer Veranstaltung zugerechnet, war aber eindeutig nicht vor dem Kino.

Benjamin Netanyahu nannte Dror Dayan auf einer Kundgebung am 21. Oktober 2015 via Plakat einen Kriegsverbrecher und Holocaustleugner.


Jenseits dessen, dass sich eine solche Behauptung wahrscheinlich an der Grenze zur Strafbarkeit bewegt – Dayan wurde bei diesem Protest in Gewahrsam genommen – stellt sich der Filmemacher mit seinen Aussagen in eine Reihe mit den Hetzreden von offen rechten Vertretern. Ihre Schnittmengen liegen in dem auf Umwegkommunikation ausgelegten anti-israelischem bzw. anti-zionistischem Antisemitismus, der in Wahrheit Juden und Judentum meint. Besonders deutlich wird dies, wenn beispielsweise Curd Schumacher, Redner bei diversen rechten Demonstrationen nicht mehr vom „jüdischen Großkapital“, sondern vom „internationalen zionistischen Großkapital“ spricht.

Neues von Curd Schumacher und Martin LejeuneEs beginnt mit einem Motivationsmonolog und einem Vergleich zwischen der Nazizeit und der BRD .. Resultat: Adolf war kein Diktator sondern das "BRD-Regime" ist eine Diktatur. Warum? Weil es bei Adolf keine Zwangsabgaben (GEZ) gab. Ab Minute ca 8:10 benennt er auch die Verursacher des ganzen. Merkel und Gabriel sind keine Diktatoren sondern:>>Das Diktator ist das internationale, zionistische Großkapital, was die ganze Welt in seine klauen bekommen will, die schon so oft zitierte New World Order, die neue Weltordnung.. Und die neue Weltordnung und die Führungsmacht der neuen Weltordnung sind die Vereinigten Staaten von Amerika.Und, was sehr interessant ist, wenn ich mal den Ministerpräsidenten Netanjahu des Staates Israel zitieren darf oder in dem Fall "muss", dann wird die Sache noch viel klarer.. denn der Netanjahu hat gesagt "Jeder Mann weiß das wir, das jüdische Volk, das politische System der vereinigten Staaten von Amerika kontrollieren. Amerika gehört faktisch dem jüdischen Volk<<[1]Im Anschluss empfiehlt er, dass man sich von der "Fremdherrschaft" befreit und nimmt Anlehnung an die Napoleonischen Befreiungskriege wo sich "Deutschland von den Usurpatoren" befreit hat. Im zweiten Teil nimmt er einen Geschichtsrevisionistischen Exkurs auf und fabuliert dass der Anschlag an Herrn von Rath und die daraus folgende Reichspogromnacht aufgrund des Anschlags des jüdischen Helden berechtigt gewesen wäre. Kürzlich wurde Schuhmacher in verschiedenen Medien thematisiert, da der ehemalige(?) Pegidaredner sich von Salafisten finanziell unterstützen ließ. So z.B. Silvio Duwe in der VICE:>>Gemeinsame Feindbilder sind etwas ungemein Praktisches: Sie können Gegensätze vereinen, die vorher unvereinbar schienen. Derzeit formiert sich auf dieser Grundlage ein ganz spezielles Bündnis: Rechtsextreme, Vertreter der verschwörungsideologischen sogenannten "Neuen Friedensbewegung"—und Salafisten.Das ist auf den ersten Blick ziemlich überraschend, weil sich zum Beispiel Pegida ausdrücklich gegen die "Islamisierung des Abendlandes" richtet. Aber wenn man ein bisschen genauer hinschaut, finden sich doch Gemeinsamkeiten: Der gemeinsame Feind all dieser Splittergruppen ist der Westen—allen voran die gern dämonisierten USA und natürlich die Zionisten. Vielen Rechtsextremen ist das Bündnis jedoch—gelinde gesagt—noch nicht ganz geheuer.Für große Aufregung in der rechten Szene sorgt derzeit ein denkwürdiges Zusammentreffen zwischen Curd Schumacher—einem Pegida-Redner, der sich auf YouTube "Volxtribun" nennt und als "böser Mann" seinen Hass in die Welt schreit, und einem gewissen Abu Rahma—von der vom Verfassungsschutz beobachteten salafistischen Organisation "Ansaar International".<<[2]Oder auch der Blog Sechel:>> Die inhaltlichen Überschneidungen faschistischer Ideologien scheint wenig überraschend. Der Querfrontler Jörg Cölsmann spielt dabei eine entscheidene Rolle als Vermittler. Jörg Cölsmann veranstaltete 2015 noch die Mahnwachen vor dem Hauptbahnhof in Düsseldorf. Dort bediente er diverse Verschwörungstheorien und antisemitischen Ressentiments. Unter anderem fiel er auch durch eine besondere Agressiveität auf, als er innerhalb seiner Kundgebung Israel-Fahnen vorfand. Jörg Cölsmann besuchte in der vorherigen Woche auch bereits eine Pegida NRW Demonstration.<<[3]Auf unserer Seite war Schuhmacher zuletzt Thema als der sich links verortende Journalistendarsteller Martin Lejeune sich mit ihm auf einer rechtsextremen Demo ablichten ließ und im Nachhinein behauptete nicht gewusst zu haben, wer Schuhmacher sei[4] – Schuhmacher sollte eigentlich auf eben jener Demo reden, wurde aber wegen der Slafisten ausgeladen[5]. Übrigens ist eben dieser Martin Lejeune genauso wie vor einigen Monaten schon der zuvor genannte Jörg Cölsmann mit der ebenfalls schon genannten Organisation Ansaar kürzlich nach Syrien gereist[6][7].[1] Das ganze Video auf seinem Youtubekanal (Dauer: 20min): https://www.youtube.com/watch?v=vcA73jFan8k[2] http://www.vice.com/de/read/erleben-wir-gerade-ernsthaft-eine-fusion-zwischen-pegida-und-salafisten[3] http://www.sechel.it/curd-schumacher-erfaehrt-finanzielle-unterstuetzung-von-salafistinnen/[4] https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/1027440270643562/?type=3[5] https://www.facebook.com/720846904680002/photos/a.763622840402408.1073741831.720846904680002/939097302854960/?type=3[6] http://archive.is/fntkt[7] https://www.facebook.com/friedensdemowatch/videos/873356899385234/

Gepostet von Friedensdemo-Watch am Freitag, 20. Mai 2016