Andreas Grünwald droht

Emanzipation statt Querfront kontaktierte uns mit folgenden Hinweisen:

Agora, wie auch die Friedenswerkstatt haben den Aufruf des Hamburger Bündnis gegen Rechts „Kein Aufmarsch von Nazi-Hooligans in Hamburg am 12.915!“ unterschützt.Wir haben uns mit eine Mail an das Bündnis gewandt und Andreas Grünwald schmeißt nun mit Drohungen um sich.

Unter dem Link:

Agora und die Friedenswerkstatt unterstützen den Aufruf „Kein Aufmarsch von Nazi-Hooligans in Hamburg am 12.9“ des Hamburger Bündnis gegen Rechts.

Wir haben mit dem Bündnis Kontakt aufgenommen und bis jetzt nur die Antwort erhalten, dass diese intern nochmals diskutiert werden sollen.
Bis jetzt ist leider nichts weiter passiert.

Unsere Mail vom 31.7.15
„Hallo ihr lieben,

Wir sind das Bündnis „Emanzipation statt Querfront“ und beobachten nun seit mehr als einem Jahr die völkischen, antisemitischen sowie verschwörungstheoretischen „Mahnwachen für den Frieden“ in Hamburg. Wie ihr sicher wisst, wird es langsam ruhig um diese Bewegung, was nicht etwa daran liegt, dass sie sich aufgelöst hat, sondern vielmehr darin begründet ist, dass neue Organisations- und Aktionsformen gewählt wurden, um Bündnisfähiger zu werden.
So entstand unter anderem die sogenannte „Friedenswerkstatt“. Sie ist als Aktionsgruppe etwa zeitgleich mit der Teilung der Mahnwachen am Montag und der neuen Veranstaltung am Mittwoch „Agora“ entstanden. Die Themen sowie Aktivist*Innen überschneiden sich größtenteils. Hier sind unter anderem Andreas Grünwald zu nennen, der in einer unabgesprochenen Rede die Fusion der alten und neuen Friedensbewegung in Hamburg initiierte und als Initiator des sogenannten „Friedenswinter“ fungierte, die Veranstaltung „G7 mach Frieden“ bewarb und sich dort die Bühne u.a. mit der Band die Bandbreite teillte. Ebenfalls wäre Katrin McClean zu nennen, die gemeinsam mit Jürgen Elsässer am 28.2.15 auf einer Veranstaltung des Friedenswinters eine Rede hielt. Die aktiven Personen aus der Friedenswerksatt wie Christian Wächter oder Gunda Weidmüller, beide waren Teil der Orga der „Mahnwachen für den Frieden“, mobilisieren für ihre Friedenswerkstatt Aktionen hauptsächlich in der Facebookgruppe der Hamburger Mahnwachen. Christian Wächter ist hierbei auch als Dreh und Angelpunkt zu sehen. Er erstellt die Veranstaltungen, Organisiert und entwirft Transpis und stellt die Kontakte zu Bündnissen wie zb. Attac her und leitet Treffen der Agora. Er war es auch, der die Unterschrift unter eurem Aufruf bei Facebook beworben hat.

Bei Aufrufen zu Aktionen, wie zuletzt der Solidaritätsveranstaltungen für Griechenland geht es Agora/der Friedenswerkstatt unseres Erachtens nicht um wirkliche thematische Unterstützung, sondern darum, sich in Szene zu setzen und an ihrem Image zu arbeiten, ohne sich dabei abzugrenzen oder etwas aufzuarbeiten. Dies ist eine Strategie wie sie die Protagonist*Innen schon bei den Mahnwachen am Montag verfolgt haben.

Falls ihr noch weitere Infos benötigt, meldet euch gerne bei uns oder schaut mal auf unserer Facebookseite vorbei.
Solidarische Grüße!

Emanzipation statt Querfront

Andreas Grünwald, der bei der Vereinigung von alter Friedensbewegung und Wahnmachen in Hamburg und darüber hinaus eine wichtige Rolle spielte, z.B. an der Erarbeitung des Aufrufs zum Friedenswinter beteiligt war und auch der jungen Welt ein Interview zum Thema geben durfte, reagierte mit der Androhung bzw. Ankündigung von Gewalt:

Andreas Grünwald droht

Auch in Leipzig sollen die Friedensbewegten laut diesem Erfahrungsbericht nicht immer so friedlich gewesen sein

Als daraufhin der andere Gast und ich den Raum verließen, gab es noch einen Eklat. Ich war bereits auf dem Flur, der andere ausgeschlossene Gast stand noch im Türrahmen, er rief in den Raum zurück etwas wie: „Ich habe euch von Anfang an gesagt, dass man mit Nazis und Antisemiten nicht auf die Straße geht!“ Plötzlich sprang Lutz Metzger „Lügner, Lügner“ schreiend im Raum auf und kam durch die Tür auf uns losgerannt. Im Flur angekommen ging er: „Seit einem Jahr machst Du meine Friedensbewegung kaputt!“ brüllend und handgreiflich auf den Kritiker des Friedenswinters los.