Antiimperialistische 13 Uhr-Mai-Demo in Berlin Neukölln: Politsekten vereint im Hass auf Israel

Der Fall Roldán Mendívil

0416

„Am Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin lehrt eine Dozentin, die Israel für ein Kolonialprojekt europäischer Juden hält, den palästinensischen Terror verharmlost und auch sonst in Wort und Tat einiges unternimmt, um den jüdischen Staat zu delegitimieren. Dazu zählen unter anderem die Verteidigung einer antisemitischen Politsekte und die Beteiligung an einem Musikvideo, in dem Israel und seine Unterstützer attackiert werden“, schreibt Alex Feuerherdt am 10.01.2017 in Mena-Watch.

Gemeint ist Eleonora Roldán Mendívil, die dem BDS nahesteht und sich an der Realisierung des Musikvideos der Rapperin Thawra und ihres Kollegen Kaveh beteiligte, das sich bereits im Titel „Antideutsche/Tahya Falastin“ eindeutig positioniert.

Wir haben Roldán Mendívil nun in einem Video der Neuköllner 13:00 Uhr Demo des 1. Mai 2016 entdeckt, wo sie ein Stück der Rapperin Thawra singend und tanzend begleitet und am Beginn auch dabei zu sehen ist, wie sie lauthals eine Intifada fordert. Zu sehen ist ebenfalls, wie sich Thawra unter Jubel mit BDS und F.O.R. Palestine solidarisiert und Gewalt gegen sogenannte Antideutsche legitimiert, womit sie den schweren antisemitischen Übergriff auf eine israelsolidarische Gruppe aus den Reihen eben jener Gruppen am Abend desselben Tages fast vorwegzunehmen schien.

"Am Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin lehrt eine Dozentin, die Israel für ein Kolonialprojekt europäischer Juden hält, den palästinensischen Terror verharmlost und auch sonst in Wort und Tat einiges unternimmt, um den jüdischen Staat zu delegitimieren. Dazu zählen unter anderem die Verteidigung einer antisemitischen Politsekte und die Beteiligung an einem Musikvideo, in dem Israel und seine Unterstützer attackiert werden", schreibt Alex Feuerherdt am 10.01.2017 in Mena-Watch [1].Gemeint ist Eleonora Roldán Mendívil, die dem BDS nahesteht und sich an der Realisierung des Musikvideos der Rapperin Thawra und ihres Kollegen Kaveh beteiligte, das sich bereits im Titel „Antideutsche/Tahya Falastin“ eindeutig positioniert.Wir haben Roldán Mendívil nun in einem Video der Neuköllner 13:00 Uhr Demo des 1. Mai 2016 entdeckt, wo sie ein Stück von Thawra singend und tanzend begleitet und am Beginn auch dabei zu sehen ist, wie sie lauthals eine Intifada fordert. Zu sehen ist ebenfalls, wie sich Thawra unter Jubel mit BDS und F.O.R. Palestine solidarisiert und Gewalt gegen sogenannte Antideutsche legitimiert, womit sie den antisemitischen Übergriff auf eine israelsolidarische Gruppe aus den Reihen eben jener Gruppen am Abend desselben Tages fast vorwegzunehmen schien [2].Bei der 13:00 Uhr Mai-Demo handelte es sich insgesamt um eine äußert fragwürdige Veranstaltung, die von der ewig gestrigen antisemitischen Schlägertruppe Jugendwiderstand (JW) organisiert wurde. Diese Gruppe ist politisch bei Mao und Stalin hängengeblieben und träumt davon, einen "Volkskrieg für den Sozialismus" gegen die weltweiten Unterdrücker loszutreten. Mit der 13:00 Uhr Mai-Demo unternahmen der Jugendwiderstand den Versuch, an die Kreuzberger 13:00 Uhr Mai-Demos der 1990er Jahre anzuknüpfen, die von der berüchtigten maoistisch – stalinistisch geprägten Berliner Gruppe "Revolutionäre Kommunisten“ (RK) als Abspaltung der alljährlichen Mai Demo ausgeführt wurden. Diese Gruppe bekannte sich in den 1990er Jahren zu der peruanischen Terror-Gruppe "Der Leuchtende Pfad" und deren Führer Abimael Guzman, auch bekannt als Presidente Gonzalo. Die Gruppe begann dann auch verstärkt als Teil der weltweiten Vernetzungsorganisation „Revolutionary International Movement“ (RIM) aufzutreten, was dazu führte, dass sie bis heute verkürzt als RIM bezeichnet wird. Die Gruppe RK/RIM war in dieser Zeit für gewalttätige Übergriffe, teilweise mit Schwerverletzten, verantwortlich. Ihre Überreste findet man heute unter dem Namen „Antizionistische Aktion“.Das Motto der 2016 neu aufgelegten 13:00 Uhr Mai-Demo war in mehr oder weniger merkwürdiger Analogie zum ewigen Nazi-Motto „Deutsche wehrt euch!“, „Neuköllner wehrt euch!“. Davon angezogen wurden dann auch weitere antisemitische Politsekten, darunter die heute mit dem Jugendwiderstand zerstrittene Gruppe RIO, aber auch BDS Berlin, F.O.R. Palestine, sowie die "Antikapitalistische Nichtweiße Gruppe im Aufbau", als deren Mitglied und Rednerin Eleonora Roldán Mendívil auftrat.Zwei Fotostrecken, die den Charakter der Jugendwiderstand Mai-Demo dokumentieren, sind bei Flickr zu finden. [3] Mittlerweile hat Alex Feuerherdt auf twitter öffentlich gemacht, dass Roldán Mendívil vorerst von ihrem Lehrauftrag entbunden wurde und die Vorwürfe geprüft werden [4].Auch die Berliner Zeitung hat am 11.01.17 über den Fall Roldán Mendívil berichtet [5].[1] http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/berlin-antiisraelische-aktivistin-als-politik-dozentin/[2] https://www.youtube.com/watch?v=f-_tWK6stMQ [3] https://www.flickr.com/photos/recherche-netzwerk-berlin/albums/72157667785340092/with/26223934223/ https://www.flickr.com/photos/paulhanewacker/albums/72157665598010323[4] https://twitter.com/LizasWelt/status/818770597765320708[5] http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fu-berlin-studierende-werfen-lehrbeauftragter-antisemitismus-vor-25519448?dmcid=sm_fb_p

Gepostet von Friedensdemo-Watch am Donnerstag, 12. Januar 2017

Die 13:00 Uhr-Mai-Demo und der Jugendwiderstand

Bei der 13:00 Uhr Mai-Demo handelte es sich insgesamt um eine äußert fragwürdige Veranstaltung, die von der ewig gestrigen antisemitischen Schlägertruppe Jugendwiderstand (JW) organisiert wurde.
Diese Gruppe ist politisch bei Mao und Stalin hängengeblieben und träumt davon, einen „Volkskrieg für den Sozialismus“ und gegen die weltweiten Unterdrücker loszutreten, als deren Stellvertreter hauptsächlich Israel und die USA als die großen Feinde des hart arbeitenden Volkes herhalten müssen.

Mit der 13:00 Uhr Mai-Demo unternahm der Jugendwiderstand den Versuch, an die Kreuzberger 13:00 Uhr Mai-Demos der 1990er Jahre anzuknüpfen, die von der berüchtigten maoistisch – stalinistisch geprägten Berliner Gruppe „Revolutionäre Kommunisten“ (RK) als Abspaltung der alljährlichen Mai-Demo ausgeführt wurden. Diese Gruppe bekannte sich zu der peruanischen Terror-Gruppe „Der Leuchtende Pfad“ und deren Führer Abimael Guzman, auch bekannt als Presidente Gonzalo.

Die Revolutionären Kommunisten begannen dann auch verstärkt als Teil der weltweiten Vernetzungsorganisation „Revolutionary International Movement“ (RIM) aufzutreten, was dazu führte, dass sie bis heute verkürzt als RIM bezeichnet werden. Die Gruppe RK/RIM war in dieser Zeit für gewalttätige Übergriffe, teilweise mit Schwerverletzten, verantwortlich. Ihre Überreste findet man heute unter dem Namen „Antizionistische Aktion“ womit diese den Namen und das Programm einer neonazistischen Gruppierung der 1980er und 1990er Jahren übernommen haben. Die Antizionistische Aktion (AZA) war nämlich ein Projekt des Neonazis Michael Kühnen.

Das Motto der 2016 neu vom Jugendwiderstand aufgelegten 13:00 Uhr Mai-Demo lautete ebenfalls in merkwürdiger Analogie zum ewigen Nazi-Motto „Deutsche wehrt euch!“ „Neuköllner wehrt euch!“. Davon angezogen wurden dann auch weitere antisemitische Politsekten, darunter die heute mit dem Jugendwiderstand zerstrittene Gruppe RIO, aber auch BDS Berlin, F.O.R. Palestine, sowie die „Antikapitalistische Nichtweiße Gruppe im Aufbau“, als deren Mitglied und Rednerin Eleonora Roldán Mendívil auftrat.

Zwei Fotostrecken, die den Charakter der Jugendwiderstand Mai-Demo dokumentieren, sind bei Flickr zu finden, hier und hier.

Mittlerweile hat Alex Feuerherdt auf twitter öffentlich gemacht, dass Roldán Mendívil vorerst von ihrem Lehrauftrag entbunden wurde und die Vorwürfe geprüft werden.

Auch die Berliner Zeitung hat am 11.01.17 über den Fall Roldán Mendívil berichtet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.