Jutta Ditfurth und ihre Nähe zu linken Antisemiten

Vor einigen Wochen hatte Jutta Ditfurth in einer geheimen Facebookgruppe einen Konflikt mit einer Einzelperson, mittlerweile greift sie zunehmend jeden an, der es wagt auch nur Dinge klarzustellen. Zuletzt behauptete sie sogar Die Kentrail-Verschwörung und Friedensdemo-Watch würden die Kritik am Antisemitismus sabotieren wollen. Gleichzeitig stellt sie sogar die Fragen aller "kritischen" Fragen: Cui Bono? Ist das eine Verkausstrategie oder setzt sie sich einfach nur den Aluhut auf?

Für uns ergibt sich daraus nun die Notwendigkeit die Details des Konflikts öffentlich zu machen, auch weil sie andere, darunter auch uns, zwar mit wiederholten und fortgesetzten diffusen Anschuldigungen diffamiert, eine inhaltliche Diskussion dabei aber bewusst unterbindet und auf ihrer Seite blockiert.

Die Ursache für den jüngsten Konflikt zwischen Jutta Ditfurth und antisemitismuskritischen Personen hat der Blogger Manfred Breitenberger im zweiten Teil einer schon länger geplanten Trilogie zu Jutta Ditfurth eher am Rande wie folgt eingebracht:

Jutta hat derzeit viele Probleme mit ihrer Facebookfangemeinde. So muss sie beinahe täglich Freunde „entfreunden“, die mit abweichenden Meinungen von sich reden machen. Als Jutta Ditfurth mit ihrer Aussage Netanjahu sei der „Gegner aller linken und linksliberalen Israelfreund*innen“ nicht nur Zustimmung unter ihren Fans erfuhr war sie verständlicherweise schwer enttäuscht. Ein Facebookfreund hat es gewagt auf einen Artikel von Peter Bierl zu verlinken, in dem ihr Heldenepos über Ulrike Meinhof kritisiert wird und er fragte gar warum sie früher in der antisemitischen NRhZ mit Evelyn Hecht Galinski geschrieben hat.  Solche Fragen überschreiten freilich jegliches Maß. Jutta Ditfurth braucht für ihre Arbeit die totale Loyalität, so blieb und bleibt ihr und ihren „MitarbeiterInnen“ überhaupt nichts anderes übrig als die Zusammenarbeit mit diesen undankbaren „antilinken“ Rebellen abzubrechen und sie zu „entfreunden“. So schreibt die hochqualifizierte Mitarbeiterin von Jutta Ditfurth, Christiane Agu nach einer „Entfreundungsentscheidung“:

„Kritiklose unterwürfige Verherrlichung von Israel und enthemmte Angriffe gegen Menschen, die reale Probleme in Israel ansprechen, nützen Israel gar nichts und helfen Israels Feind*innen. Philosemitismus ist nur die andere Seite des Antisemitismus.“

Ja doch, wer „grundsätzliche antilinke Ausfälle“ durchgehen lässt ist sehr schnell zweiter Sieger. Der „Generalangriff gegen alles Linke“ muss unterbunden werden und das hat überhaupt nichts mit Stalinismus oder einem autoritären Charakter  zu tun. Einfach Fragen ohne jegliche Erlaubnis zu stellen, das geht nicht, so etwas geht überhaupt nicht. Wo leben wir denn?

Seit wann gewinnt man mit Israelsolidarität eigentlich Wahlen?

Unabhängig der Frage, seit wann man wohl mit dem Thema Israelsolidarität Wahlen gewinnt, begann alles also damit, dass sich jemand nicht nur an der Formulierung Ditfurths störte, den israelischen Regerierungschef als „den[sic!] Gegner[sic!] aller linken und linksliberalen Israelfreund*innen“ zu bezeichnen, sondern dass dieser auch noch darauf hinwies, dass Jutta Ditfurth noch 2013 mehrere Artikel in der nicht erst seit gestern als antisemitisch bekannten NRhZ veröffentlichte. Hier ein Ausschnitt aus den Worten, die für Frau Ditfurth ein rotes Tuch bedeuten sollten:

Am 18.12.2013 veröffentlichte die NRhZ den letzten Artikel von Jutta. Erst am 18.4.2014 beendete Jutta die Zusammenarbeit mit NRhZ nachdem diese ihre Texte unautorisiert an KenFM weitergegeben hatte. Zum offiziellen Ende der Zusammenarbeit war es also kein Jahr her, dass Jutta am 21. März 2015 geschrieben hatte das „sind schon lange keine Linken mehr und kein kritisch denkender Mensch kann sie noch ernst nehmen“. Sorry, finde ich merkwürdig. Will Jutta sagen die NRhZ habe sich in diesem kurzem Zeitraum so krass verändert? Und was soll „lange“ sein, wenn sie weniger als 12 Monate zuvor noch für die schrieb?
Aber wie lange ist lange denn wirklich?
Am 06.02.2013 veröffentlichte Ken Jebsen seinen ersten Artikel in der NRhZ.  2012 war Jebsen dabei als Hecht-Galinski das Grab ihres Vaters zum 20. Jahrestag seines Todes schändete, in dem sie dort einen Kranz in palästinensischen Nationalfarben und einem grammatikalisch verfälschten Zitat(„neuen“ statt „neuem“) ihres Vaters hinlegte.

„Er nennt in seinem Buch Invasion der Heuschrecken insbesondere die Rothschilds als Drahtzieher“ -.dieser Satz stand 2009 in der NRhZ. Autor war ein gewisser Jürgen Elssäser.

Am 31.01.2006 wird dort zum ersten mal die Kölner Klagemauer wohlwollend erwähnt […] Im August 2005 veröffentliche Werner Rügemer dort mehrere Artikel. Auch über die Bank Sal. Oppenheim. Rügemers „Froschungsarbeit“ zu dieser Bank wurde öfters als antisemitische bezeichnet – aus guten Gründen. Auf haGalil.com konnte man was zu Rügemers Antisemitismus und der NRhZ lesen (Archiv weil Rügemer den Artikel hat gerichtlich verbieten lassen)

Übrigens haben auch die Nachdenkseiten über den armen verfolgten Rügemer geschrieben.
Und vor Rügemers Artikeln aus August 2005? Ich gebe zu vor August 2005 kann ich kein Material ausmachen, denn die NRhZ-Online wurde erst im August 2005 gegründet. Nicht erst als Jutta nach 10 Jahre Bestehen der NRhZ die Zusammenarbeit aufkündigte war das eine antisemitische Drecksseite, sie war es vom ersten Tag an.

Wenn man sich das alles aber noch genauer anschaut, wird es leider nicht besser. So schrieb Ditfurth einen Artikel zusammen mit genau jenem Hartmut Barth-Engelbart, der ähnlich wie der heutige Jürgen Elsässer in einem Blogbeitrag jenen berühmt-berüchtigten holocaustrelativierenden Aufsatz Ulrike Meinhofs zustimmend verlinkte, in dem Meinhof das Bombardement Dresdens mit Auschwitz gleichsetzte. Diesen Aufsatz ließ Ditfurth in ihrer Meinhofbiografie interessanterweise unter den Tisch fallen, während der frühere, kritische Elsässer ihn kritisierte. (Mehr zu Meinhofs Dresdenaufsatz, Elsässer und Ditfurth in unserem letztem Post)

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Alle im folgenden gezeigten Artikel stammen aus dieser Suche und zeigen entweder Artikel von Ditfurth oder welche mit Bezug auf sie.

 

Bis Ende 2013 war ihr Name in der NRhZ oft in positiver Bezugnahme vertreten, ob nun als Autorin rassismus- oder antisemitismuskritischer Texte – freilich ging es dabei immer nur um den rechten, nie um den von der NRhZ mitbetriebenen linken oder hofierten islamischen Antisemitismus – oder als Kritikerin z.B. von Akteuren an den Finanzmärkten. Sie wurde aber auch in Artikeln zitiert, so zum Beispiel im Oktober 2013 auch von Ken Jebsen. Erst als Ditfurth im Streit über eine Weitergabe von Texten an KenFM mit der NRhZ brach, änderte sich dies.

 

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In dieser Publikation wurden ihre Bücher zu Meinhof aus Gründen mehrfach gefeiert:

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Ditfurth hatte tagelang nicht auf die Kritik an ihrem Verhältnis zu Ulrike Meinhof, NRhZ und anderen linken Antisemiten in der erwähnten Diskussionsgruppe reagiert, obwohl sie durchaus mitlas. Ihre Vertraute Christiane Agu veröffentlichte dann Mitte August einen interessanterweise in der ersten Person Plural verfassten Beitrag, in dem die für die angeblichen „grundsätzlichen antlinken Ausfälle“ verantwortliche Person namentlich und öffentlich angeprangert wurde:

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In Zusammenarbeit mit einer engen Vertrauten startete sie also eine öffentliche Verleumdungskampagne wegen internen Meinungsverschiedenheiten. Um welche konkreten Inhalte es dabei ging, wollte Ditfurth aber nicht öffentlich besprochen wissen, weswegen sie nicht zum letzten mal jedwede Diskussion verbot. Gelöscht und gesperrt wurde man von Frau Ditfurth auch dann, wenn man nur sachliche Fragen zu den konkreten Vorwürfen stellte. Interessant ist dabei aber auch, dass Christiane Agu in ihrem Posting von einer Aufkündigung einer Zusammenarbeit sprach, die es aber gar nicht gab. Der Angegriffene hatte gar keine Zusammenarbeit mit Frau Agu oder diesem misteriösen „wir“, weshalb das Posting an sich schon absoluter Unfug war. Der so Angegriffene antwortete dann am 13. August auf seiner Pinnwand:

Schön diese Beweisführung ohne Beweise seitens Ditfurth, Agu, Reimer u.a. Da keine „Beweise“ vorgelegt wurden kann ich nur mutmaßen worum es ging. Mit „Generalangriff“ ist offenbar Kritik gemeint und Jutta Ditfurth gilt einigen offenbar als „alle Linken“. […] Vermutlich ist mit „Generalangriff auf alle Linken“ auch gemeint das ich kürzlich die antisemitische NRhZ als ein von Anfang an antisemitisches Drecksblatt bezeichnete. Wer Netanjahu für „DEN Gegner aller linken und linksliberalen Israelfreund*innen“ hält mag die NRhZ vl. anders sehen. […] Ich bezeichnete antisemitische Terroristin Ulrike Meinhof als eine Antisemitin. Weil sie eine war. Scheint auch ein „Generalangriff auf alle Linken“ zu sein. Da werden sich „alle Linken“ aber freuen Meinhof zu sein.[…]

Nur wenig ließ Ditfurth über die Inhalte der Auseinandersetzung bekannt werden. In einem Wochen späteren Post, in dem sie von „hasserfüllten“ und „böswilligen“ Menschen sprach, erwähnte sie zwar ausnahmsweise mal den inhaltlichen Ausgangspunkt der internen Auseinandersetzungen, ohne aber klarzustellen, dass es sich hier um eben jene Auseinandersetzung handelte, die davor zu vielen Nachfragen geführt hatte. Sollten die Bewegründe einer rationalen Logik gefolgt sein, war der Zweck hier wohl primär sich als Verfolgte zu inszenieren, um damit für ihr Buch zu werben. Vielleicht hat sie ja auch die Kritik an ihrem Buch als existenzgefährdend wahrgenommen und fürchtete um ihr aufgebautes Image als widerständige Autorin, die als einzige den Mut hatte, Ulrike Meinhof gegen die Lügen der Herrschenden zu verteidigen. Wie dem auch sei, Frau Ditfurth versuchte hier aus dem längst vergangengen Disput nun auch noch Kapital zu schlagen und bot ihrer Gefolgschaft neben ihrem Buch ein Meinhof-Paket an. Dieses sollte für über den doppelten Preis noch ein Bildnis Meinhofs enthalten, das mit einer Signatur versehen war. Es reicht völlig den folgenden Screen zu überfliegen oder erst beim P.S. mit dem Lesen anzufangen. 

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Frau Ditfurth erntete hier teils freudige Kommentare, andere jedoch sahen das kritischer, insbesondere die vom Ulrike-Meinhof-Archiv signierten Meinhofbilder riefen teils polemische oder ironische Reaktionen hervor:

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Der wiederholte und nun auf mehrere Personen ausgeweitete Angriff auf die nun angeblich „hasserfüllten“ und „böswilligen“ Menschen veranlasste uns, wie auch die Kentrail-Verschwörung zu Reaktionen, auch weil die mit Ditfurth eng zusammenarbeitende Watchseite Aluhut für Ken den Beitrag teilte und damit öffentlich und offiziell Position ergriff.  Während wir sehr wohl differenziert auf die gemeinsame Bezugnahme von Ditfurth und Jürgen Elässers Compact auf Ulrike Meinhof aufmerksam machten, erinnerte Die Kentrail-Verschwörung daran, dass es in dem Konflikt ursprünglich mal um zwei kritische Rezensionen von Peter Bierl zu den Ditfurth-Büchern ging, die jemand bemüht hatte. Nämlich „Die Meinhofbiographie von Jutta Ditfurth“ im Kritiknetz und „Rudi, Ulrike und Jutta“ bei der Jungle World.

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Auf unseren Post gab es bezeichnende Reaktionen, die zeigen, was für Fans Frau Ditfurth mitunter hat:

Jutta Ditfurth reagierte folgendermaßen:

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Cui Bono?

Und auch Die Kentrail-Verschwörung wurde nun verteufelt, wie Aluhut für Ken unter Ditfurths  Zustimmung festlegte:

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Bemerkenswert sind insgesamt vor allem drei Dinge:

  1. Über die Inhalte der Kritik, die sie mit Verleumdungskampagnen beantwortet, verliert sie hier wieder kein Wörtchen, sie ruft ihre treuen Fans vielmehr auf, nicht zu diskutieren und empfiehlt einen Kontaktabbruch oder gar ein Blocken der Betroffenen, wobei hier plötzlich weitere Namen öffentlich angeprangert wurden, die mit dem vorhergehenden Konflikt eigentlich nichts zu tun hatten.
  2. Sie faselte von einem „sechswöchigen Amoklauf“, den es nicht gab. Vielmehr gab es ein paar Tage lang eine interne Diskussion, während Frau Ditfurth eine öffentliche Kampagne gegen Privatpersonen eröffnete. Vertraute Ditfurths dagegen ätzten schon weit länger gegen jeden, der wegen Meinungsverschiedenheiten  in Ungnade fällt.
  3. Tatsächlich haben die betroffenen Einzelpersonen sich bisher so gut wie gar nicht öffentlich zu Wort gemeldet, sodass es für Kenner der Vorgeschichte eher surreal wirkt, wenn Ditfurth hier von einem Amoklauf und einer Kampagne gegen ihre Person phantasiert. Vielleicht glaubt sie auch die Triologie (Link zum ersten Teil) von Manfred Breitenberger wäre ohne die interne Diskussion nie geschrieben worden. Tatsächlich aber verfolgt Breitenberger einen ganz anderen Schwerpunkt und sein Anliegen geht auf eine frühre Auseinandersetzung zurück, die er schon 2015 (in einem ebenfalls sehr lesenswerten Beitrag) auf seiner Facebookseite darstellte. Freilich nahmen wir den Post Breitenbergers schon 2015 zur Kenntnis und sogar Georg von Grote war uns schon länger bekannt. Dennoch unterstützten wir Jutta Ditfurth, vor allem auch wegen der Klage von Elsässer. manfred-breitenberger-1manfred-breitenberger-2
  4. Nachdem Ditfurth und Co. anfangs einer Einzelperson „kritiklose unterwürfige[sic!] Verherrlichung von Israel“ vorwarfen, weil diese u.a. Ditfurths Formulierung Netanjahu sei der Gegner aller linken und linksliberalen Israelfreunde kritisierte, meint sie im Verlauf der ganzen Geschichte plötzlich, man würde die Kritik am Antisemitismus sabotieren wollen, wobei sie nebenbei ihre Kampagne auf weitere Einzelpersonen und nun auch die Kentrail-Verschwörung ausweitete. Wer unsere Arbeit und auch die der Kolleg*innen der Kentrail-Verschwörung kennt, sollte eigentlich wissen, dass diese Angriffe haltlos sind, denn gerade Antisemtismus war von Beginn an ein Schwerpunkt unserer Arbeit.
  5. Ditfurth fragt „[i]n wessen Interesse“ die Personen und Seiten handeln würden. Nun ja, manche sagen wir arbeiten für den Mossad, andere meinen wir wären eine Außenstelle der israelischen Botschaft und wieder andere sehen uns gar als Propagandaorgan der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH. Leuten, die uns länger folgen, dürfte der Ratioblog und insbesondere dieser Artikel schon längst ein Begriff sein, aber heute sei er auch besonders Jutta Ditfurth als Lektüre empfohlen:

„Cui bono?” ist Latein für „Wem nützt es?”. In der Kriminalistik wird beispielsweise bei der Täterermittlung die Frage gestellt, wem eine Tat einen Vorteil bringt, wer einen Nutzen daraus zieht. Diese Person hätte dann ein Motiv, die Tat zu begehen, und sie könnte deshalb als Täter in Betracht kommen. Die berechtigte Frage nach dem Nutzziehern wird zum Fehlschluss, wenn das das einzige Kriterium bleibt, um auf eine Person als Verursacher zu schließen.

Besonders bei Verschwörungstheoretikern ist der Cui-bono-Fehlschluss weit verbreitet. Immer wenn ein besonderes Ereignis die Weltnachrichten beherrscht, dann werden die Nutznießer dieses Ereignisses als die wahren Täter ausgemacht, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Dies ist ein voreiliger und damit falscher Umkehrschluss. Bei jeder Art von Ereignissen, Veränderungen und Umwälzungen gibt es immer Gewinner und Verlierer. Wenn aus A immer B folgt, dann folgt aus B noch lange nicht immer A.

Es ist durchaus möglich, dass die Gewinner auch die Verursacher sind, aber oft genug sind sie nur Gewinner aus Zufall. Sie haben bereits vorher auf Entwicklungen gesetzt, die durch andere in Gang gesetzt wurden, oder sie sind schnell genug auf einen Zug aufgesprungen, der bereits angefahren ist. Wie in der Kriminalistik braucht man schon stichhaltigere Indizien, um einen Nutznießer auch als Verursacher dingfest machen zu können.

Wer bei dem „Cui Bono?“-Spiel mitmachen will, der sollte folgendes Szenario in Betracht ziehen: Auf der einen Seite stehen hier Einzelpersonen, Watchgroups und -blogs, die kein finanzielles Interesse an Angriffen auf Ditfurth haben. Die im Gegenteil schlicht einen Teil ihrer Freizeit der Aufklärung über Verschwörungsideologie, Antisemitismus, Rechtsextremismus und/oder anderen Themen opfern. Auf der anderen Seite steht eine Autorin, die sich unter anderem als Vorkämpferin gegen Antisemitismus vermarktet und dabei übrigens sehr lange auf die Recherchearbeit der nun von ihr öffentlich angegriffenen Personen zurückgriff und von diesen auch unterstützt wurde. Was immer sie dazu bewegt haben mag, eine Kampagne gespickt mit Lügen, Halbwahrheiten und Dummheiten („Wer Meinhof und andere linke Antisemiten kritisiert, ist rechts“) zu betrieben, wir hoffen sie glaubt den ganzen Unsinn nicht wirklich, denn dann würde ihr nur ein Aluhut gut stehen.

P.S. Nachdem wir die Veröffentlichung dieses Blogs in Kommentaren ankündigten veröffentlichte Ditfurth bei Twitter eine Darstellung der Geschehnisse aus ihrer Sicht, von unten nach oben zu lesen:

14500326_1864821843764557_9036654781152350729_oLeider müssen wir feststellen, dass Jutta Ditfurth hier erneut schlichtweg Unsinn verbreitet, denn:

a) Niemand hat irgendwo behauptet, Jutta sei eine Antisemitin. Es ging um den Antisemtismus der Meinhof.

b) Niemand hat ihr vorgeworfen, eine Biographie über Ulrike Meinhof geschrieben zu haben. Vielmehr wurde kritisiert, sie habe in ihrer Biographie über Meinhof deren Antisemitismus und das zweifelhafte Weltbild der RAF beschönigt, bzw. sich nicht hinreichend damit auseinandergesetzt. Was in der Tat daran liegen dürfte, dass sie sich selbst nicht hinreichend von ihm gelöst hat. Warum das jetzt plötzlich Hetze und nicht etwa, wie sie es bei jedem anderen nennen würde, Kritik sein soll, bleibt unklar. Tatsächlich diffamierend indessen ist, was sie über vermeintlich „rechte Antideutsche“ für hanebüchenen Unsinn erzählt.
In die Richtung eines Antisemitismusvorwurfs geht allenfalls der gestern erschienene dritte Teil der Ditfurth-Trilogie Manfred Breitenbergers, dessen Schlussfolgerungen wir uns nicht in Gänze anschließen, der aber viel Interessantes Material zu Ditfurth recherchiert hat.

c) Niemand hat Ditfurth mit Elsässer oder anderen Leuten gleichgesetzt.

Vielmehr haben wir differenziert auf eine Gemeinsamkeit zwischen Elsässer und Ditfurth aufmerksam gemacht, die sich in der Bezugnahme auf Ulrike Meinhof treffen. Während Ditfurth allerdings die antisemitischen Passagen weitestgehend verschweigt, beruft sich Compact gerade deswegen auf Meinhof.  (Mehr zu Meinhofs Dresdenaufsatz, Elsässer und Ditfurth in unserem letztem Post)

Jutta Ditfurth und Jürgen Elsässer verehren die antisemitische Terroristin Ulrike Meinhof

„Kolonisierung ist der Begriff für das, was die US-Besatzungsmacht nach 1945 in Westdeutschland gegen die Arbeiter durchgezogen hat (…) Die Besatzungsmacht trat der deutschen Bevölkerung in der Reeducation-Kampagne nicht anders gegenüber als kolonialistische Eroberer der autochthonen Bevölkerung eines besetzten Landes in der Dritten Welt.“
– Rote Armee Fraktion
„Mit Opferzahlen. Manchmal möglichst groß, bei anderer Gelegenheit so klein wie möglich. Als ob die Geschichte dadurch erklärbarer würde. Opfer sind Opfer und bleiben dies. Auch wenn der Betrachter mit der Manipulation dieser Zahlen seinen Standpunkt dokumentieren möchte. Das erste Schild zum Gedenken an die Toten in Auschwitz soll von der Roten Armee angebracht worden sein. Darauf waren 4 Millionen vermerkt. Der Wunsch, den Tod von Menschen so noch furchtbarer erscheinen zu lassen, muss der Vater des Gedankens jener ersten Manipulateure gewesen sein.
[…]
Dem Autor wurde in diesen Tagen ein Text zugespielt, den Ulrike Meinhof 1965 in konkret veröffentlichte. In jenem Jahr jährten sich die Bomben von Dresden zum 20. Mal. Meinhof beginnt ihren Text sehr sachlich: „Vor zwanzig Jahren, am 13. und 14. Februar 1945, in der Nacht von Fastnachtdienstag auf Aschermittwoch, ist der größte Luftangriff der alliierten Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg auf eine deutsche Stadt geflogen worden: Der Angriff auf Dresden. Dreimal innerhalb von 14 Stunden wurde die Stadt bombardiert.“ Um wenig später dem Leser einen kleinen Eindruck jenes Grauens zu vermitteln: „Als die englischen Bomber abflogen, hinterließen sie ein Flammenmeer, das über 80 Kilometer weit den Himmel glühend machte.“
Jeder Manipulation unverdächtig schrieb Meinhof: „Über 200 000 Menschen sind in den Flammen von Dresden umgekommen.“ Heute ein Sakrileg, damals noch völlig harmlos, zitiert die Meinhof den britischen Historiker [und späteren Holocaustleugner] David Irving: „Zum ersten Mal in der Geschichte des Krieges hatte ein Luftangriff ein Ziel so verheerend zerstört, daß es nicht genügend unverletzte Überlebende gab, um die Toten zu begraben.“
„Das Privileg, Dresden expressis verbis mit Hiroshima und Nagasaki auf eine Stufe gestellt zu haben, gebührt zwei westlichen Autoren. Axel Rodenberg, dessen Buch ‚Der Tod von Dresden‘ aus dem Jahre 1951 in der BRD die meisten Auflagen erlebte (und 1995 im Frühjahrsprogramm von Ullstein neu auftaucht) und das Geschichtsbild entscheidend prägte, verbreitete die Zahl von 350.000 bis 400.000 Opfern. [Der spätere Holocaustleugner] David Irving gibt in ‚Der Untergang Dresdens‘ (Erstauflage 1964) 135.000 an.[…]
‚Dresden ging in Schutt und Asche, zwei Jahre nachdem der Ausgang des Zweiten Weltkrieges in Stalingrad entschieden worden war‘, polemisierte Ulrike Meinhof. Sie vergaß, daß die mörderischen Angriffe der V-Waffen auf London bis März 1945 weitergingen. Sie ignorierte, daß die Arbeit der Nazis an der Atombombe bis in die letzten Kriegstage weiterging – für Harris ein wesentliches Motiv -, und daß die Stadt von erheblicher militärischer Bedeutung war. So wird Dresden im Operationsbericht des Informationsbüros der UdSSR als ‚wichtiger Stützpunkt faschistischer Verteidigung in Sachsen‘, vom Sowjetische Oberkommando als „mächtiger Verteidigungsknoten der Faschisten in Sachsen“ bezeichnet.
[…] Ulrike Meinhof bezog sich 1965 in einem Aufsatz für die ‚konkret‘ positiv auf David Irving, schlug auf dessen gefälschte Opferzahlen lässig noch einmal die Hälfte drauf (‚über 200.000‘) und kam dann zu folgendem atemberaubenden Schluß: ‚Als die deutsche Bevölkerung die Wahrheit über Auschwitz erfuhr, erfuhr die englische Öffentlichkeit die Wahrheit über Dresden. (…) In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und wohl auch bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, für die es keine Rechtfertigung gibt. Wenn es eines Beweises bedürfte, daß es den gerechten Krieg nicht gibt Dresden wäre der Beweis.'“
Hier kommt der Verdacht auf, das Jürgen Elsässer heute ganz bewusst genau die Dinge erzählt und tut, die er in den Neunzigern scharf kritisiert hatte, denen er aber einige Erfolgschancen in Deutschland zurechnete. Nicht zum ersten mal, schon 2014 verglichen wir damals aktuelle Texte Elsässers mit seiner Kritik aus den Neunzigern.
Während Jürgen Elsässer es heute besser wissen müsste und sich heute im Sinne seiner Querfrontagenda ganz bewusst auf diese Apsekte der Antisemitin, Verschwörungsideologin und antiamerikanistische Befreiungsnationalistin Ulrike Meinhof bezieht, gibt es andere die einfach nicht wahrhaben wollen wo Ulrike Meinhof stand. Peter Bierl rezensierte Jutta Ditfurths Meinhofbiographie:
„Die‘ Meinhof-Biographie‘, wie es im Untertitel der Ditfurth-Schrift in aller Bescheidenheit heißt, muss erst noch geschrieben werden. Bezeichnend für die mangelnde politische Auseinandersetzung ist schon, dass das bescheidene Literaturverzeichnis kein Werk zum Thema Israel und die Linke enthält. Im Text teilt Ditfurth lapidar mit, in Teilen der neuen Linken hätten sich antisemitische Ressentiments verbreitet, als handelte es sich um einen Grippevirus. Interessant wäre zu lesen, wie Meinhof reagierte, als ein PLO-Mann den deutschen Genossen im Trainingscamp in Jordanien erklärte: ‚Hitler gut‘. Einen Funktionär der Fatah, der als Dolmetscher fungierte, stellt Ditfurth als Sohn eines ‚Helden des Aufstandes von 1936 bis 1939 gegen die britische Fremdherrschaft in Palästina und gegen die Zionisten‘ vor.
Sie schreibt nichts über die antisemitische Orientierung des Aufstands, nichts über die Kollaboration des Anführers, des berüchtigten Mufti von Jerusalem, mit den Nazis. Solche Leerstellen kontrastieren mit der akribischen Aufarbeitung der Nazivergangenheit der Meinhof-Familie. Insofern geht es um mehr als ein Heldenepos. Zum Massaker von 9/11 schrieb Ditfurth, ‚Ich gedenke heute auch der Toten in Chile von 1973‘, was nach Aufrechnung der Opfer klingt. Einen Beitrag zum Irak-Krieg 2003 leitete sie mit dem Verweis auf Israel als einziger Atomwaffenmacht des Nahen Ostens ein. Ditfurth zählt zwar immer auch den Antisemitismus auf – als Übel, das es zu bekämpfen gilt. Sie klingt dabei aber wie ein Politiker, der Problembewußtsein mimt und nicht wie jemand, der einen Begriff von Antisemitismus hätte, der heute in der Linken als Antiamerikanismus, Antiimperialismus und Israelfeindlichkeit auftritt, und in dieser Form von einer undogmatischen APO mitgeprägt wurde, in deren Tradition sie sich selbst sieht. Besserung scheint nicht zu erwarten. Ditfurths nächstes Werk heißt: ‚Rudi und Ulrike. Geschichte einer Freundschaft‘.“
„Die Meinhofbiographie von Jutta Ditfurth“ von Peter Bierl
Über Jutta Ditfurth und ihre bis heute andauernde Nähe zu einigen Antisemiten schreibt gerade der Blogger Manfred Breitenberger eine Trilogie. Die ersten beiden Teile sind online:
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Heldenbiografie mit Starschnitt einer Antisemitin und Terroristin in Anführungszeichen

BDS-Kampagne ist auch für Neonazis attraktiv

Wie wir bereits am 29.08.2016 berichteten, hat die Berliner Sektion der internationalen Kampagne „Boycott, Divestment and Sanctions“ BDS am 25.08.2016 am Alexanderplatz vor der Galeria Kaufhof erneut eine Aktion mit dem Aufruf die israelische Marke SodaStream zu boykottieren, durchgeführt. Der BDS fordert seit Jahren alles israelische und jüdische komplett zu boykottieren, sehen sie in ihrer einseitigen Logik doch in Israel einen einzigen Terrorstaat, der das Land der Palästinenser*innen raube und durch kolonialrassistische Praktiken unterdrückt halte. So wird immer wieder auch von einer Apartheidspolitik und einem Genozid am Volke der Palästiner*innen gesprochen, was schon aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahl in der Region absurd ist. Denkt man die Logik der BDS-Forderungen zu Ende, zielt diese Kampagne in der Konsequenz auf die komplette Vernichtung des jüdischen Staates ab, weshalb der BDS nicht nur von Expert*innen als antisemitisch klassifiziert wird, sondern auch unter Palästinenser*innen  umstritten ist. 

In der Logik des Hasses auf Israel und des offenen Antisemitismus wird BDS auch für die extreme Rechte interessant. So auch am Donnerstag bei der Boykottaktion auf dem Alexanderplatz:
Mitten unter den ca. 15 BDS-Aktivist*innen befand sich auch der Neonazi Marc Kluge und hielt ein Transparent mit der Aufschrift „Ich boykottiere Israel – nicht die Juden; Rassismus tötet“ in den Händen, später war er sogar am offiziellen  Kampagnen Transparent „Boycott Sodastream“ zu sehen.
Marc Kluge wohnt seit einigen Jahren in Berlin,  ist aber ursprünglich aus Wernigerode und hat einen eindeutig neonazistischen Hintergrund.  In Wernigerode war er nicht nur jahrelang in der NS-Hardcoreszene unterwegs, er war auch Mitglied der „Jungen Nationaldemokraten“, der offiziellen Jugendorganisation der NPD.  Im Jahr 2007 ließ er sich dann zu den Kreistagswahlen in Wernigerode für die NPD als Kanditat aufstellen. Marc Kluge betreibt Kampfsport und boxte 2012 für die Sportgemeinschaft „Stahl Blankenburg“, die offensichtlich keine Probleme mit Neonazis hat und deswegen auch in der Kritik stand. Zeitweise gehörte Marc Kluge auch zur neonazistischen Security- und Ordnergruppe „Selbstschutz Sachsen-Anhalt“ (SS-SA), die schon in ihrem Namenskürzel einen deutlichen Bezug zum NS hergestellt.
Kluge ist Veganer und auch in der Tier-Rechts-Szene aktiv, die traditionell interessant für alle möglichen Schwurbler*innen, Geschichtsrevisionist*innen und Anhänger*innen des extrem rechten Spektrums ist. Als Anhänger einer Querfrontstrategie versucht er immer wieder an linke Inhalte und Symbolik anzudocken. So war er im Jahr 2009 häufiger an  Aktionen der Querfront-Nazis der „Sozialrevolutionären Aktion Mitte“ (SAM) aus Sachsen-Anhalt beteiligt, einer Gruppe die zum „Netzwerk sozialistische Nation“ (NWSN) gehörte, deren Ziel der Nationale Sozialismus war.*
Am 05.09.2009 tauchte Kluge mit der Kameradschaft SAM auf einer großen Anti-Atom-Demo am Berliner Hauptbahnhof auf, sie wurden dort aber mißtrauisch beäugt und von entschlossenen Leuten weggeschickt. Da am gleichen Tag auch Jürgen Elsässer in Berlin-Mitte eine Anti-EU-Demo veranstaltete, schlossen sie sich dann dort an. Thematisch waren sie dort auch besser aufgehoben, denn Elsässers Fixierung auf den Nationalstaat und seine Ablehnung eines „internationalen Finanzkapitals“ sind grundsätzlich eine Einladung für Nationalist*innen und Antisemit*innen jeglicher Couleur [1].
Charakteristisch für die von Kluge propagierte völkisch, rassistische Querfront ist ein Ideologie-Mix aus nationalrevolutionären/nationalbolschewistischen Klassikern, Marx, Lenin und Anarchosyndikalismus, gepaart mit Argumenten des linken NSDAP-Flügels. Mit diesem Ideologie-Mix im  Hinterkopf versucht der gefestigte Neonazi Marc Kluge immer wieder an vermeintlich linke, rechtsoffene  antiimperialistische Veranstaltungen und Veranstaltungen der  Bürger*innenprotestbewegungen anzudocken. 

Am 12.01.2013 beteiligte sich Marc Kluge dann wiederum am neonazistischen „Trauermarsch“ in Magdeburg, der seit 1999 anlässlich der Bombardierung der Stadt vom 16.01.1945 jährlich stattfindet.
Seitdem Kluge nun in Berlin lebt, ist er auch dort immer wieder mal auf vermeintlich linken Veranstaltungen zu sehen. Beispielsweise trat er am 11.07.2014 auf einer Pro-Palästina-Kundgebung  neben Annette Groth (Die Linke) mit einer eigenen Rede auf. Unter anderen sagte er dort bereits in absoluter Analogie auf die BDS-Kampagne: „Hiermit rufe ich zum Boykott aller israelischen Produkte auf und zum Boykott all derer Konzerne, die diese Aggressionspolitik der israelischen Regierung unterstützen.“
Einen Monat später, am 30.08.2014, war er dann mit zwei Akteuren seiner Kameradschaft mit einem eigenen Transparent auf der „Freiheit statt Angst“- Demo zu sehen.0372 Kopie

0279 KopieAm 31.10.2015 dann veranstaltete der „Verband Syrischer Studenten in Deutschland“ eine „Demonstration zur Unterstützung der Syrischen Arabischen Republik und der Russischen Föderation im Kampf gegen Terrorismus in Syrien“. Unter den 300 Teilnehmer*innen war auch Marc Kluge am Transparent der „Antiimperialistischen Aktion“ auszumachen.

Am 16.12.2015 wiederum trat Kluge dann in Oranienburg zum Jahrestag des rassistischen „Abendspaziergangs Nein-zum-Heim“ als Redner auf. In Wernigerode ist Kluge derzeit zudem aktiv bemüht eine Anti- TTIP Demo zu installieren und auszurichten.
Wenn man sich noch einmal vor Augen führt, wie unnachgiebig die BDSler*innen ihren Israelhass ausleben und propagieren, ist es wenig erstaunlich, dass nun auch Neonazis durch diese offene Tür des Antisemitismus eintreten. 
Vor diesem Hintergrund ist der Beschlusses linker Gruppen, wie z.B. Interventionistische Linke, BDS und andere antisemitische Gruppen im Vorbereitungsbündnis zur „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ in Berlin aufzunehmen, noch krasser zu werten. Die Blindheit für Antisemitismus und einem damit verbundenen regressiven Antikapitalismus in linken Gruppen fungiert als Schnittstelle ins offen nationalistische Lager und lädt Neonazis geradezu ein.

*Um Irritationen zu vermeiden sei an dieser Stelle bemerkt, dass SAM und NWSN nicht mehr aktiv sind und sich aufgelöst haben.