#BDS #ForPalestine #Dror Dayan und #BerlinAgainstPinkwashing

*#BDS #ForPalestine #BerlinAgainstPinkwashingWie bereits berichtet versuchte zum Beginn der diesjährigen Berliner Christopher-Street-Day Parade eine Gruppe, die sich selbst "Berlin Against Pinkwashing" nennt, die Ansprache des Gesandten der israelischen Botschaft zu verhindern [1].Über die missglückte Störaktion beim Berliner CSD schrieb Markus Bernhardt in der Jungen Welt: "Zu unschönen Szenen kam es unterdessen am Rande einer Protestaktion des Zusammenschlusses "Berlin gegen Pinkwashing", der maßgeblich von linken, aus Israel stammenden Lesben und Schwulen initiiert wurde [2].Dieser Darstellung muss man widersprechen, denn unter den Teilnehmer*innen dieser Aktion befanden sich zahlreiche Aktivist*innen der Gruppen F.O.R. Palestine und aus dem Umfeld des BDS-Berlin.Seit Monaten schon greifen diese Leute mit ihrer antizionistischen Propaganda Menschen an, die sich gegen Antisemitismus und für Israel einsetzen. Dabei schrecken diese Gruppierungen auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück. Als eine anführende Person gegen den Berliner CSD fiel neben einigen anderen Aktivisten aus diesem Spektrum auch der Filmemacher Dror Dayan auf.Dror Dayan ist Anmelder der israelfeindlichen Website F.O.R. Palestine und Gründungsmitglied selbiger Initiative. Er ist mit seinen Leuten immer wieder Teil von Aktionen, die Hass auf Israel schüren. So nahm er beispielsweise am 23. August 2014 an einer antisemitischen Islamisten-Demonstration anlässlich des Gazakonflikts teil (siehe Video: min. 00:20 – 00:32 & min. 01:04-01:14). Bei diesem Aufmarsch, der von der Salafistencrew um den früheren Terroristen und heutigen Salafisten Bernhard Falk [3] "angeführt" wurde, riefen die Teilnehmenden immer wieder antisemitische Parolen, wie z.B. "Kindermörder Israel", "Babymörder Israel", etc. Weder diese noch die judenfeindlichen Kreidemalereien (Davidstern = Mörder, Teufelsgesicht mit Davidstern, Kindermörder Israel) der Demonstrant*innen hielten Dror Dayan, der sich selbst wohl als Linker betrachtet, davon ab, sich diesem Aufmarsch anzuschließen.Ignoranz und Verharmlosung scheinen bei Dayan Programm zu sein.Über die Männer, die vor der Berliner Aufführung seines Films im Kino Moviemento am 4.3.2016 an einer antisemitischen Kundgebung teilnahmen und später den "Deutschen Gruß" zeigten, sagte er ausweichend: "Das wurde unserer Veranstaltung zugerechnet, war aber eindeutig nicht vor dem Kino." [4]Benjamin Netanyahu nannte Dror Dayan auf einer Kundgebung am 21. Oktober 2015 via Plakat einen Kriegsverbrecher und Holocaustleugner [5]. Jenseits dessen, dass sich eine solche Behauptung wahrscheinlich an der Grenze zur Strafbarkeit bewegt – Dayan wurde bei diesem Protest in Gewahrsam genommen – stellt sich der Filmemacher mit seinen Aussagen in eine Reihe mit den Hetzreden von offen rechten Vertretern. Ihre Schnittmengen liegen in dem auf Umwegkommunikation ausgelegten anti-israelischem bzw. anti-zionistischem Antisemitismus, der in Wahrheit Juden und Judentum meint. Besonders deutlich wird dies, wenn beispielsweise Curd Schumacher, Redner bei diversen rechten Demonstrationen nicht mehr vom "jüdischen Großkapital", sondern vom "internationalen zionistischen Großkapital" spricht [6].[1] https://www.facebook.com/friedensdemowatch/videos/1072451079475814/[2] http://www.jungewelt.de/2016/07-25/015.php[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Falk_(AIZ)[4] Interview mit Dror Dayan, erschienen jeweils am 09.03.2016 in „Klasse gegen Klasse“ und in „Die Freiheitsliebe“, so viel dazu! [5] siehe den angehängten 1. Kommentar in diesem Posting: https://www.facebook.com/friedensdemowatch/videos/1072972176090371/?comment_id=1073052652748990&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R%22%7D[6] https://www.facebook.com/friedensdemowatch/videos/1033375390050050/

Gepostet von Friedensdemo-Watch am Mittwoch, 27. Juli 2016


Wie bereits berichtet versuchte zum Beginn der diesjährigen Berliner Christopher-Street-Day Parade eine Gruppe, die sich selbst „Berlin Against Pinkwashing“ nennt, die Ansprache des Gesandten der israelischen Botschaft zu verhindern.

Über die missglückte Störaktion beim Berliner CSD schrieb Markus Bernhardt in der Jungen Welt:

Zu unschönen Szenen kam es unterdessen am Rande einer Protestaktion des Zusammenschlusses „Berlin gegen Pinkwashing“, der maßgeblich von linken, aus Israel stammenden Lesben und Schwulen initiiert wurde.

Dieser Darstellung muss man laut widersprechen, denn unter den Teilnehmer*innen dieser Aktion befanden sich zahlreiche Aktivist*innen aus dem Umfeld der Israel-Boykottbewegung, insbesondere F.O.R. Palestine und BDS-Berlin.

Seit Monaten schon greifen diese Leute mit ihrer antizionistischen Propaganda Menschen an, die sich gegen Antisemitismus und für Israel einsetzen. Dabei schrecken diese Gruppierungen auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück. Als eine anführende Person gegen den Berliner CSD fiel neben einigen anderen Aktivist*innen aus diesem Spektrum auch der Filmemacher Dror Dayan auf.

Dror Dayan, der selbst Jude ist und auf groteske Art und Weise meint, eine Deutungshoheit zu besitzen, die für alle Juden gilt, ist Anmelder der israelfeindlichen Website F.O.R. Palestine und Gründungsmitglied selbiger Initiative. Er ist mit seinen Leuten immer wieder Teil von Aktionen, die Hass auf Israel schüren. So nahm er beispielsweise am 23. August 2014 an einer antisemitischen Islamisten-Demonstration anlässlich des Gazakonflikts teil (siehe im obigen Video: min. 00:20 – 00:32 & min. 01:04-01:14). Bei diesem Aufmarsch, der von der Salafistencrew um den früheren Terroristen und heutigen Salafisten Bernhard Falk „angeführt“ wurde, riefen die Teilnehmenden immer wieder antisemitische Parolen, wie z.B. „Kindermörder Israel“, „Babymörder Israel“, etc. Weder diese noch die judenfeindlichen Kreidemalereien (Davidstern = Mörder, Teufelsgesicht mit Davidstern, Kindermörder Israel, siehe Video) der Demonstrant*innen hielten Dror Dayan, der sich selbst wohl als Linker betrachtet, davon ab, sich diesem Aufmarsch anzuschließen.

Ignoranz und Verharmlosung scheinen bei Dror Dayan Programm zu sein.
Über die Männer, die vor der Berliner Aufführung seines Films im Kino Moviemento am 04.03.2016 an einer antisemitischen Kundgebung teilnahmen und später den „Hitlergruß“ zeigten, sagte er im Interview mit Wladek Flakin (Klasse gegen Klasse/ RIO) ausweichend:

Das wurde unserer Veranstaltung zugerechnet, war aber eindeutig nicht vor dem Kino.

Benjamin Netanyahu nannte Dror Dayan auf einer Kundgebung am 21. Oktober 2015 via Plakat einen Kriegsverbrecher und Holocaustleugner.


Jenseits dessen, dass sich eine solche Behauptung wahrscheinlich an der Grenze zur Strafbarkeit bewegt – Dayan wurde bei diesem Protest in Gewahrsam genommen – stellt sich der Filmemacher mit seinen Aussagen in eine Reihe mit den Hetzreden von offen rechten Vertretern. Ihre Schnittmengen liegen in dem auf Umwegkommunikation ausgelegten anti-israelischem bzw. anti-zionistischem Antisemitismus, der in Wahrheit Juden und Judentum meint. Besonders deutlich wird dies, wenn beispielsweise Curd Schumacher, Redner bei diversen rechten Demonstrationen nicht mehr vom „jüdischen Großkapital“, sondern vom „internationalen zionistischen Großkapital“ spricht.

Neues von Curd Schumacher und Martin LejeuneEs beginnt mit einem Motivationsmonolog und einem Vergleich zwischen der Nazizeit und der BRD .. Resultat: Adolf war kein Diktator sondern das "BRD-Regime" ist eine Diktatur. Warum? Weil es bei Adolf keine Zwangsabgaben (GEZ) gab. Ab Minute ca 8:10 benennt er auch die Verursacher des ganzen. Merkel und Gabriel sind keine Diktatoren sondern:>>Das Diktator ist das internationale, zionistische Großkapital, was die ganze Welt in seine klauen bekommen will, die schon so oft zitierte New World Order, die neue Weltordnung.. Und die neue Weltordnung und die Führungsmacht der neuen Weltordnung sind die Vereinigten Staaten von Amerika.Und, was sehr interessant ist, wenn ich mal den Ministerpräsidenten Netanjahu des Staates Israel zitieren darf oder in dem Fall "muss", dann wird die Sache noch viel klarer.. denn der Netanjahu hat gesagt "Jeder Mann weiß das wir, das jüdische Volk, das politische System der vereinigten Staaten von Amerika kontrollieren. Amerika gehört faktisch dem jüdischen Volk<<[1]Im Anschluss empfiehlt er, dass man sich von der "Fremdherrschaft" befreit und nimmt Anlehnung an die Napoleonischen Befreiungskriege wo sich "Deutschland von den Usurpatoren" befreit hat. Im zweiten Teil nimmt er einen Geschichtsrevisionistischen Exkurs auf und fabuliert dass der Anschlag an Herrn von Rath und die daraus folgende Reichspogromnacht aufgrund des Anschlags des jüdischen Helden berechtigt gewesen wäre. Kürzlich wurde Schuhmacher in verschiedenen Medien thematisiert, da der ehemalige(?) Pegidaredner sich von Salafisten finanziell unterstützen ließ. So z.B. Silvio Duwe in der VICE:>>Gemeinsame Feindbilder sind etwas ungemein Praktisches: Sie können Gegensätze vereinen, die vorher unvereinbar schienen. Derzeit formiert sich auf dieser Grundlage ein ganz spezielles Bündnis: Rechtsextreme, Vertreter der verschwörungsideologischen sogenannten "Neuen Friedensbewegung"—und Salafisten.Das ist auf den ersten Blick ziemlich überraschend, weil sich zum Beispiel Pegida ausdrücklich gegen die "Islamisierung des Abendlandes" richtet. Aber wenn man ein bisschen genauer hinschaut, finden sich doch Gemeinsamkeiten: Der gemeinsame Feind all dieser Splittergruppen ist der Westen—allen voran die gern dämonisierten USA und natürlich die Zionisten. Vielen Rechtsextremen ist das Bündnis jedoch—gelinde gesagt—noch nicht ganz geheuer.Für große Aufregung in der rechten Szene sorgt derzeit ein denkwürdiges Zusammentreffen zwischen Curd Schumacher—einem Pegida-Redner, der sich auf YouTube "Volxtribun" nennt und als "böser Mann" seinen Hass in die Welt schreit, und einem gewissen Abu Rahma—von der vom Verfassungsschutz beobachteten salafistischen Organisation "Ansaar International".<<[2]Oder auch der Blog Sechel:>> Die inhaltlichen Überschneidungen faschistischer Ideologien scheint wenig überraschend. Der Querfrontler Jörg Cölsmann spielt dabei eine entscheidene Rolle als Vermittler. Jörg Cölsmann veranstaltete 2015 noch die Mahnwachen vor dem Hauptbahnhof in Düsseldorf. Dort bediente er diverse Verschwörungstheorien und antisemitischen Ressentiments. Unter anderem fiel er auch durch eine besondere Agressiveität auf, als er innerhalb seiner Kundgebung Israel-Fahnen vorfand. Jörg Cölsmann besuchte in der vorherigen Woche auch bereits eine Pegida NRW Demonstration.<<[3]Auf unserer Seite war Schuhmacher zuletzt Thema als der sich links verortende Journalistendarsteller Martin Lejeune sich mit ihm auf einer rechtsextremen Demo ablichten ließ und im Nachhinein behauptete nicht gewusst zu haben, wer Schuhmacher sei[4] – Schuhmacher sollte eigentlich auf eben jener Demo reden, wurde aber wegen der Slafisten ausgeladen[5]. Übrigens ist eben dieser Martin Lejeune genauso wie vor einigen Monaten schon der zuvor genannte Jörg Cölsmann mit der ebenfalls schon genannten Organisation Ansaar kürzlich nach Syrien gereist[6][7].[1] Das ganze Video auf seinem Youtubekanal (Dauer: 20min): https://www.youtube.com/watch?v=vcA73jFan8k[2] http://www.vice.com/de/read/erleben-wir-gerade-ernsthaft-eine-fusion-zwischen-pegida-und-salafisten[3] http://www.sechel.it/curd-schumacher-erfaehrt-finanzielle-unterstuetzung-von-salafistinnen/[4] https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/1027440270643562/?type=3[5] https://www.facebook.com/720846904680002/photos/a.763622840402408.1073741831.720846904680002/939097302854960/?type=3[6] http://archive.is/fntkt[7] https://www.facebook.com/friedensdemowatch/videos/873356899385234/

Gepostet von Friedensdemo-Watch am Freitag, 20. Mai 2016

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